Frankfurt (moz) Frankfurts Schülerzahlen bleiben auch in den kommenden Jahren annähernd stabil. Das ist die gute Nachricht der für den Entwurf der Schulentwicklungsplanung für 2015 gemachten Erhebungen. Eng werden könnte es allerdings an den Grundschulen, denn dort werden voraussichtlich bis zum Jahr 2015 etwa 130 Kinder mehr als heute zu unterrichten sein. Schon jetzt, aber erst recht dann, müssen in einigen Schulen auch Kellerräume für den Unterricht genutzt werden.
Vor allem an der Grundschule Mitte könnte das nach dem Umzug ins ehemalige Friedrichsgymnasium Probleme bereiten. Denn die Räume dort sind derzeit nicht als Schulräume nutzbar und müssen mit viel Aufwand hergerichtet werden. Dazu bewegt Eltern und Lehrer die Sorge, dass es dort Probleme mit Schimmelbefall geben könnte, was aber noch nicht untersucht ist. Doch Vertreter anderer Schulen, so der Kleist-Oberschule am Leipziger Platz, wissen aus leidvoller Erfahrung, wie schnell solche Probleme auftreten könnten. Und auch Vertreter des Zentralen Immobilienmanagements bestätigen, dass es mehrfach in unteren Räumen selbst neuerer Gebäude Probleme mit Schimmelbefall gegeben habe.
Für Karin Muchajer und Antje Groth-Simonides von der Fraktion Die Linke nur ein Grund mehr, ihre Forderung nach Grundschulklassen für Neuberesinchen zu erneuern. Schon seit Jahren fordern sie ein Überdenken der Schulnetzplanung in diese Richtung. Derzeit werden die Kinder aus Neuberesinchen vor allem an der Grundschule Mitte und der Friedensschule unterrichtet. Auch Bürgermeisterin Katja Wolle (SPD) und ihre Mitarbeiter im Schulverwaltungsamt plädieren für die Angliederung von Grundschulklassen an die Hutten-Oberschule. Doch den Linken ist die in der Planung vorgeschlagene Option für ein solches Modell zu schwammig formuliert. Sie wollen, dass eine erste Klasse dort schon 2011 eingerichtet wird.
„Das geht gar nicht“, hält Kerstin Reinhardt, Schulleiterin der Hutten-Schule, dagegen, denn dafür müssten erst die Räume im eigentlich schon zum Abriss vorgesehenen Schulhaus an der Kleinen Müllroser Straße saniert werden. Mittel dafür, so die Auskunft des Zentralen Immobilienmanagements, müssten erst für den Haushalt 2011 beantragt werden.
Und auch Schulrätin Elke Dengler dämpft überzogene Erwartungen. „Sie können ja gern die Einrichtung der Klassen beschließen. Nur die endgültige Entscheidung darüber fasst die Schulkonferenz“, stellte sie klar. Dennoch, so mehrere Ausschussmitglieder, bleibe abzuwägen, ob mit viel Geld Kellerräume für den Unterricht hergerichtet werden, die dann womöglich doch nicht nutzbar seien, oder sinnvoll vorhandene Schulräume saniert und wieder genutzt werden. Anfang Oktober berät der Ausschuss weiter über den Entwurf der Planung.
Gespräche mit Evangelischer Schulstiftung / Zwei Standorte werden diskutiert / Oberschulen fühlen sich vernachlässigt An Frankfurts Gymnasien ist es... mehr
Verband ehrt Projekt von Woge Süd und Kita Spatzenhaus / Ullrich dringt auf Veränderungen bei Stadtumbau Mit dem Qualitätssiegel " Gewohnt gut - fit... mehr
Der Reparaturbedarf an Frankfurts 22 kommunalen Kita-Gebäuden ist auf rund 6,8 Millionen Euro angewachsen. Dem stehen städtische Mittel von jährlich... mehr
Ralf Kothe ist am Freitagabend auf der Mitgliederversammlung der CDU Brieselang zum neuen Vorsitzenden gewählt worden. Er löst damit Michael Koch ab, der aus persönlichen Gründen nicht mehr angetreten war. Die Mitglieder der CDU in Brieselang... mehr
