Bad Freienwalde (moz) Die neue Tafel, die auf dem Waldfriedhof an die im Zweiten Weltkrieg gefallenen Soldaten aus Bad Freienwalde, erinnern soll, wird nicht in Bronze, sondern in Stein ausgeführt. „Ein Steinmetz hat angeboten, uns die Platte als Stein zu stiften“, sagte Reinhard Schmook, Vorsitzender der SPD-Fraktion, in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung. Buntmetalltafeln seien beliebtes Diebesgut. In Wriezen sei eine solche Tafel mit 60 Namen gestohlen worden, sagte Schmook. „Eine Steinplatte stiehlt man uns nicht so schnell, deshalb müssen wir den Beschluss nicht ändern“, ergänzte der Fraktionschef. Dies sahen auch die anderen Mitglieder des Stadtparlamentes so.
„In Stein geschlagene Inschriften werden auch in 100 Jahren noch zu erkennen sein“, sagte Mathias Lillge (Bürger für Bürger). Sie erleiden nicht das gleiche Schicksal wie die Bronzetafel an dem Findling, der im Dezember 2009 anlässlich des 100. Geburtstages des Bad Freienwalder Ehrenbürgers Hans Keilson im Wald hinter Kurklink errichtet wurde. Diese sei herausgestemmt und gestohlen worden, sagte Lillge. Offenbar haben sich Diebe, die sich im Wald ungestört fühlen können, der Tafel bemächtigt, um sie als Buntmetallschrott verkaufen zu können.
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