Schwedt (moz) Für zahlreiche Schulabgänger beginnt in dieser Woche ein neuer Lebensabschnitt. Nach erfolgreich bestandenem Bewerbungsmarathon starten sie nun als Auszubildende durch. Bei der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft sind es in diesem Jahr zehn junge Leute, die als Kfz-Mechatroniker, Berufskraftfahrer und Bürokaufmann Praxis und Theorie pauken. Bei der Schwedter Firma Buchen Umweltservice beginnen sogar 20 junge Männer eine Ausbildung. Absolvieren sie ihre Lehrzeit mit Engagement und guten Noten, haben sie eine garantierte Übernahmechance.
Fachkräfte für Schwedt: 20 Azubis aus Angermünde, Schwedt und aus vielen Teilen Deutschlands absolvieren in den kommenden Jahren ihre Ausbildung als Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industriereinigung bei der Buchen Umweltservice GmbH.
Freude, Enthusiasmus und strahlende Gesichter sieht man in dieser Woche in den Schwedter Ausbildungsbetrieben. Die Jugend hat Einzug gehalten, die Lehrzeit hat begonnen. Gleich 20 junge Männer hat die Buchen Umweltservice GmbH eingestellt, die in den kommenden drei Jahren als Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industriereinigung ausgebildet werden. „Unser stärkster Jahrgang bisher“, verkündet Franz-Josef Englisch, Geschäftsführer der Buchen Group, stolz. Neun Azubis kommen mit Schwedt, Angermünde und Pinnow aus der näheren Umgebung, alle weiteren stammen aus Norddeutschland, dem Ruhrgebiet und Köln. 70 Bewerber hatten sich für eine Ausbildung in dem Nischenberuf, der mit viel körperlicher Arbeit verbunden ist, interessiert.
Neben der unterschiedlichen Herkunft der angehenden Fachkräfte ist es auch die Spannbreite beim Alter der Jugendlichen, die in dem Jahrgang auffällt. „Unsere Azubis sind zwischen 16 und 28 Jahren, haben sowohl einen Hauptschulabschluss als auch Abitur. Einige haben bereits eine Ausbildung gemacht“, berichtet Gerald Kleer, der im Unternehmen für die Ausbildung und Qualifizierung zuständig ist. „Wir wollten eine heterogene Gruppe, die sich nicht nur durch ihr Fachwissen, sondern auch durch ihre Sozialkompetenz auszeichnen.“
Während ihrer ersten Wochen steht für die Azubis nun ein besonderes Training in der Natur auf dem Programm. „Wir wollen, dass sich die Azubis kennenlernen und als Team zusammenwachsen, das sich vertraut“, erklärt Kleer. Beweisen die Azubis ihren persönlichen Einsatz zusätzlich mit guten Noten, besteht zudem eine „garantierte Übernahme“, wie Kleer verspricht. „Wir bilden nicht für andere aus, sondern für uns.“
Auf der Suche nach qualifiziertem Nachwuchs ist auch die Uckermärkische Verkehrsgesellschaft fündig geworden. Zehn junge Leute starteten gestern ihre Ausbildungen als Berufskraftfahrer, Kfz-Mechatroniker und Bürokaufmann/-frau auf den drei Betriebshöfen in Schwedt, Prenzlau und Templin. UVG-Chef Lars Boehme übergab ihnen vorab ihre Ausbildungsverträge und begrüßte sie im Unternehmen.
Die UVG gehört seit 1993 zu den ausbildenden Unternehmen in der Uckermark. Im Bereich Schwedt/Angermünde absolvierten bisher 23 Kfz-Mechatroniker, 16 Bürokaufleute, 13 Fachkräfte für Marketingkommunikation, sechs Reiseverkehrskaufleute und drei Informatikkaufleute ihre Ausbildung in dem Unternehmen.
Kaum ist die Tinte auf den Verträgen getrocknet, läuft auch schon die Suche nach neuen Azubis. „Im kommenden Schuljahr wollen wir neue Wege beschreiten. Die Bewerbungsfrist endet bereits am 29. Oktober nach der SAM“, erklärt UVG-Pressesprecherin Grit Krstanovic. Gesucht werden fünf Kfz-Mechatroniker und drei Berufskraftfahrer.
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