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02.09.2010 11:47 Uhr

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BND gibt Kopien der Eichmann-Akten heraus

Leipzig (DDP) . Beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig sind nach einem Bericht der „Leipziger Volkszeitung“ (Donnerstagausgabe) mehr als 3000 Seiten der Akten des Bundesnachrichtendienstes (BND) über den NS-Kriegsverbrecher Adolf Eichmann eingetroffen. Der BND habe die rund 50 Jahre alten Akten über den NS-Verbrecher als Kopie nach Leipzig geschickt, berichtete das Blatt. Dort konnte eine argentinische Journalistin Einblick in die Unterlagen nehmen. Sie hatte auf Herausgabe der Akten geklagt.

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Der BND hatte eine Herausgabe von insgesamt 3400 Seiten der Eichmann-Akten zunächst komplett abgelehnt und sich dabei auf eine Sperrerklärung des Bundeskanzleramts gestützt. Das Bundesverwaltungsgericht hatte diesen Sperrvermerk für rechtswidrig erklärt. Die „ohnehin bekannten Geschehnisse“ würden durch die BND-Akten „nur um Facetten ergänzt“, erklärten die Richter, nachdem sie selbst die Unterlagen einsehen konnten.

Eichmann war einer der Hauptverantwortlichen für die Deportation und Ermordung Tausender Juden durch das NS-Regime. Der ehemalige SS-Obersturmbannführer war nach dem Zweiten Weltkrieg unerkannt nach Südamerika geflohen und nach seiner Enttarnung 1960 vom israelischen Geheimdienst Mossad in Argentinien gefangen genommen und später in Israel exekutiert worden.

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