Angermünde (moz) Statt immer nur theoretisch im Bundestag zu debattieren, ist Sabine Stüber (Die Linke) mehr für das Praktische zu haben. Schon die ganze Woche ist sie daher in ihrem Wahlkreis der Uckermark unterwegs und schaut sich verschiedene Einrichtungen an. Viele davon sind für Kinder, darunter auch das Kinder- und Familienzentrum in Angermünde, welches Sabine Stüber am Donnerstag besichtigte.
Es dauerte nur kurz, dann hatte die Bundestagsabgeordnete wie die Kinder die Schuhe ausgezogen und probierte die neue Kletter- und Hangelwand aus. Ihre Kollegen bei der Linken, Irene Wolff-Molorciuc und deren Mitarbeiter Heiko Poppe, konnten darüber nur staunen. „Ich hatte von dem Zentrum schon gehört und wollte es nun mit eigenen Augen sehen“, sagte Sabine Stüber. „Das Haus ist für jeden offen. Auch Kinder aus sozialschwachen Familien können am Nachmittag herkommen und werden nicht benachteiligt. Das ist mir wichtig“, erklärte die Politikerin. Doch sozialschwache Kinder waren an diesem Nachmittag keine im Zentrum. Stattdessen turnten die Kinder des Hortes am Mündesee herum. Sie waren extra eingeladen worden. Die Leiterin des Kinder- und Familienzentrums, Andrea Wolter, erklärte der Politikerin, dass am Nachmittag täglich etwa sieben Kinder kommen. „Manchmal sind es auch fast 30. Aber es dürften ruhig noch mehr sein, unsere Kapazitäten sind noch nicht ausgeschöpft.“
Sabine Stüber kümmerte sich nicht nur um Kinder. Am Vormittag fuhr sie im Kremser mit Vertretern der Volkssolidarität zur Blumberger Mühle. Auch Hortkinder hatte sie dahin eingeladen. Auf der gesamten Tour möchte die Bundestagsabgeordnete einen Querschnitt der uckermärkischen Vielfalt bekommen.
Auch am Mittwoch war Sabine Stüber in Angermünde zu Gast. Sie spendete 100 Euro für die Initiative „Biosphäre unter Strom“. Die Bundestagsabgeordnete wohnt selbst im Biosphärenreservat und unterstützt die Initiative schön länger. „Wir wollen die 380-KV-Leitung, so wie sie jetzt verläuft, nicht akzeptieren“, sagte die Politikerin der Linken. „Da gibt es intelligentere Lösungen, mit denen man den unterschiedlichen Interessen, wie dem Tourismus und dem Naturschutz besser gerecht werden kann“, machte sie deutlich.
Nach Stationen in Angermünde, Prenzlau und Templin wird sie am Freitag unter anderem die Schwedter Kindervereinigung besuchen.
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