Beeskow (dpa) (DPA) Die Stadt Beeskow wehrt sich vehement gegen ein geplantes CO2-Endlager. Weit über 2000 Menschen haben am Samstag nach Veranstalterangaben gegen Pläne des Energieversorgers Vattenfall protestiert. Mit Transparenten machten sie auf dem Marktplatz lautstark gegen die unterirdische Speicherstätte für Kohlendioxid (C02) mobil.
Sie folgten damit dem Aufruf der Bürgerinitiative „CO2-Endlager stoppen“. Auch die Stadt lehnt das Vorhaben ab. Sie wehrt sich gegen die Genehmigung des Landesamtes für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) für Vattenfall, die Erkunwdung für die unterirdische Speicherung erlaubt.
Es fehle eine Rechtsgrundlage für die Genehmigung, weil es bislang kein Gesetz zur Abtrennung und Speicherung von CO2 (CCS- Gesetz) gebe, argumentiert die Kommune. Sie sieht sich in ihren Eigentumsrechten verletzt.
Brandenburgs Umweltschützer vom BUND lehnen das geplante Gesetz über das Abtrennen und Verpressen von Kohlendioxid bei der Kohleverstromung ab. Anlässlich einer Anhörung zum CCS-Gesetz Ende August im Berliner Bundesumweltministerium hatten mehrere Bürgerinitiativen aus der Mark protestiert. Neben der Stadt Beeskow haben mehrere Gemeinden im Oderbruch bei Neutrebbin Rechtsmittel gegen die Erlaubnis zum Erkunden der CO2-Endlager eingelegt.
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