Bad Freienwalde/Schwedt (moz) „Wir haben gekämpft in Schwedt, aber am Ende hat es dann doch nicht gereicht“, sagte Bad Freienwaldes Bürgermeister Ralf Lehmann (parteilos). Beim Kanu-Rennen am Brandenburgtag in Schwedt um den Pokal der Bürgermeister und Landräte, an dem 17 Mannschaften aus ganz Brandenburg teilgenommen hatten, schied das Bad Freienwalder Team mit Ralf Lehmann, dessen Sohn Martin, und Revierförster Ulf Nösel im zweiten Vorlauf aus.
Kämpfen für Bad Freienwalde: Martin und Ralf Lehmann sowie Ulf Nösel (v. l.) erreichten beim Brandenburgtag in Schwedt trotzdem nicht das Finale.
„Wir waren wohl etwas übermotiviert und brachten das Boot ins Wanken“, äußerte das Stadtoberhaupt selbstkritisch. Dieses Manöver habe wertvolle Zeit gekostet. Da half es auch nichts, dass einige Bad Freienwalder Schlachtenbummler vom Ufer aus ihre Mannschaft anfeuerten.
Auf dem Siegertreppchen stand indes Märkisch-Oderlands Landrat Gernot Schmidt (SPD). Er schaffte den zweiten Platz und musste sich nur der Stadt Prenzlau geschlagen geben. „Wir haben mal wieder die Fahnen des Landkreises hoch gehalten“, triumphierte Schmidt. Zeit zum Üben hatte er nicht. Mit im Boot saßen ein Praktikant aus der Kreisverwaltung und ein Steuermann aus Schwedt.
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