Washington (DPA) Der Kommandeur der US-Truppen in Afghanistan, General David Petraeus, hat eindringlich vor der geplanten öffentlichen Koran-Verbrennung in den USA zum 11. September gewarnt. Diese Aktion einer evangelischen Kirchengemeinde zum Jahrestag der Terroranschläge der Al-Kaida könnte amerikanischen Soldaten im Ausland „erhebliche Probleme“ bereiten, sagte Petraeus nach Angaben des Senders CNN vom Dienstag. „Dies könnte unsere Soldaten in Gefahr bringen und es könnte auch die allgemeinen Bemühungen in Afghanistan bedrohen“, heißt es in der Erklärung des Generals weiter.
Die evangelische Gemeinde in Gainesville (US-Bundesstaat Florida) will am 11. September den Koran, das heilige Buch der Muslime, verbrennen, um so an die Terroranschläge der Al-Kaida auf New York und Washington vor neun Jahren zu erinnern. Zugleich soll damit gegen den „Islam als eine Ausgeburt des Bösen“ protestiert werden.
Die geplante Koran-Verbrennung hat bereits für erste heftige Reaktionen und Proteste in der islamischen Welt gesorgt.
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