(moz) Aus dem Bereich der Wirtschaft wird man ja derzeit mit guten Nachrichten geradezu überhäuft. Soeben haben die Hamburger Konjunkturforscher ihre Prognose für das Wachstum in diesem und dem nächsten Jahr deutlich angehoben. Dazu mag die Warnung der Auskunftei Creditreform nicht recht passen, nach der 113 000 Firmen finanziell so schwach auf der Brust sind, dass ihnen die Pleite droht.
Das klingt zunächst spektakulär, relativiert sich aber. Denn es geht um 3,5 Prozent aller Firmen. Und dass Gastronomie und Bau selten im Geld schwimmen, ist keine neue Erkenntnis. Auch die Tatsache, dass als Spätfolge der Krise jetzt die Zahl der Insolvenzen steigt, kann kaum überraschen; eher, dass die Zunahme moderat bleibt.
Bewahrheiten sich die jüngsten Prognosen, dass es mit der Konjunktur besser läuft als zunächst erwartet, können sich viele der heute noch gefährdeten Firmen wieder aus der Finanzmisere befreien. Erleben wir aber nach einem kurzen Aufschwung noch einmal einen Einbruch, wird die Pleitewelle weit größer, als uns das gerade ausgemalt wurde.
In Brandenburg sind aufgrund der guten Konjunktur- und Arbeitsmarktentwicklung weniger Menschen über 18 Jahre überschuldet als im Vorjahr. Wie aus ... mehr
(Gesamtzusammenfassung) Wieder weniger Firmenpleiten - Insolvenzquote auf Vorkrisenniveau gesunken - Erneut mehr als 100.000 Verbraucherinsolvenzen 30.200... mehr
Zahlen gehen leicht zurück / Beraterin mahnt zur Vorsicht bei Steuersparmodellen Jeder achte Frankfurter steckt so tief in den roten Zahlen, dass er ... mehr
Ralf Kothe ist am Freitagabend auf der Mitgliederversammlung der CDU Brieselang zum neuen Vorsitzenden gewählt worden. Er löst damit Michael Koch ab, der aus persönlichen Gründen nicht mehr angetreten war. Die Mitglieder der CDU in Brieselang... mehr
