(moz) Die Kritik der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit am deutschen Bildungssystem ist nicht ganz neu. Alle Jahre wieder heißt es, dass hierzulande im Vergleich mit anderen Staaten zu wenige Akademiker ausgebildet werden. In dieser Statistik kommt aber zu kurz, dass bestimmte Ausbildungsformen in Deutschland wie etwa die an Fachschulen nicht als Studium gelten, während amerikanische Colleges höher eingestuft werden.
Zweifellos richtig ist dagegen, dass vor allem im technischen und naturwissenschaftlichen Bereich zu wenige Ingenieure ausgebildet werden, wogegen in zahlreichen Gesellschaftswissenschaften über den Bedarf studiert wird. Dieses Problem wird zwar mit Hilfe naturwissenschaftlich geprägter Oberschulen und Gymnasien mancherorts schon angegangen, aber noch nicht konsequent genug. Wer kennt etwa Lehrer, die Spaß an Chemie und Physik wecken?
Und noch ein Defizit gibt es in Deutschland: Mit der berufsbegleitenden Weiterbildung im Erwachsenenalter tun wir uns viel schwerer als manch anderes Land auf der Welt.
Deutschlands Hochschulen melden einen Allzeitrekord an Studenten. Das ist – trotz aller noch zu erwähnenden Probleme – erst mal eine gute Nachricht.... mehr
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Ralf Kothe ist am Freitagabend auf der Mitgliederversammlung der CDU Brieselang zum neuen Vorsitzenden gewählt worden. Er löst damit Michael Koch ab, der aus persönlichen Gründen nicht mehr angetreten war. Die Mitglieder der CDU in Brieselang... mehr
