Fürstenwalde (moz) Einen vielversprechenden Auftakt in die neue Saison der Tischtennis-Verbandsliga haben die Männer des KSV Fürstenwalde hingelegt. Mit zwei klaren Siegen gegen den Hohen Neuendorfer SV (9:2) und gegen Motor Hennigsdorf (9:3) kehrte das Team aus Oberhavel zurück.
Zunächst reisten die Fürstenwalder zum Aufsteiger Hohen Neuendorfer SV. Alle Spieler gingen hoch motiviert ans Werk. Für den aus persönlichen Gründen fehlenden Cuong Nguyen startete als Nummer 6 im unteren Paarkreuz Torsten Prautsch. Im Eröffnungsdoppel siegten Scheweleit/Stamm gegen Hanke/Morzinek mit 3:1. Plocke/Berndt mussten gegen Jünemann/Zawiasa dagegen hart kämpfen, um am Ende doch noch mit 3:2 die Oberhand zu behalten. Und im dritten Doppel hatten es Kretschmer/Prautsch nach einer 7:2-Führung im fünften Satz gegen Lochner/Koschei selbst in der Hand zu siegen. Doch sie mussten sich mit 10:12 geschlagen geben.
Im Einzel tat sich Gerald Stamm gegen den ehemaligen Oberligaspieler Jünemann immer schwer. Dennoch sicherte er sich im fünften Satz mit 11:2 den Sieg. Im Duell der beiden Linkshänder, Mike Scheweleit und Hanke, gelang es dem Fürstenwalder, die stärkeren Akzente zu setzen und sich mit 12:10 im vierten Satz durchzusetzen. Olaf Plocke überrannte Morzinek förmlich und siegte klar mit 3:0, im ersten Satz sogar mit 11:1. Auch Mannschaftsführer Mario Berndt spielte für Zawiasa zu druckvoll und triumphierte in drei Sätzen.
Eine ansprechende Leistung gelang Torsten Prautsch, der gegen Lochner sein Bestes gab, aber dennoch nach Satzführung (11:3) noch mit 1:3 unterlag. Somit stand es zwischenzeitlich 6:2 für die Fürstenwalder. Nach langer Verletzungspause hochmotiviert, kämpfte sich Henrik Kretschmer nach einem 0:2-Rückstand gegen den 14-jährigen Koschei ins Spiel zurück und siegte in den folgenden Sätzen mit 11:6, 11:9 und 11:9.
Im Match der an Nummer 1 gesetzten Spieler war es auch für Scheweleit eine schwierige Hürde, gegen Jünemann mit 3:2 und im fünften Satz mit 11:7 zu siegen. Den Schlusspunkt zum 9:2-Erfolg setzte Stamm gegen Hanke mit einem glatten 3:0.
Anschließend musste der KSV zu Motor Hennigsdorf, dem etwas stärkeren Gegner. Nach den Doppeln stand es 2:1 für Fürstenwalde. Im ersten Einzel lag Stamm gegen Gottfried schon mit 0:2 zurück, dennoch gelang es ihm, das Spiel noch mit 3:2 zu gewinnen. Ein starker Scheweleit ließ Depta beim 3:0 keine Chance. Gegen den Hennigsdorfer Mannschaftskapitän Schmidt ließ Plocke nichts anbrennen und siegte deutlich mit 3:0.
Auch Berndt verlor gegen Lexow nie die Übersicht und wusste mit einem 3:1-Sieg zu überzeugen. Gegen Hörster stand Prautsch auf verlorenem Posten (0:3). Kretschmer kämpfte gegen den Abwehrspezialisten Kohlschmidt hervorragend und siegte verdient mit 3:1. Scheweleit machte dann gegen Gottfried kurzen Prozess (3:0). Ein schwächelnder Stamm kam mit dem aggressiven Spiel seines Angstgegners Depta nicht zurecht und musste beim 3:2 die Überlegenheit seines Gegners neidlos anerkennen. Den Schlusspunkt zum 9:3-Endresultat setzte Berndt, der gegen Schmidt mit 3:1 gewann.
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