Angermünde (moz) Blues in alten Klostermauern, das gibt dem Angermünder Kulturleben seit vier Jahren einen besonderen Pfiff und lockt ein ganz spezielles Publikum auch von außerhalb in die Altstadt. Der 4. Angermünder Bluesnacht im Kloster fand trotz mächtiger Konkurrenz durch den Brandenburg-Tag in Schwedt ihr begeistertes Publikum. Der Angermünder Kulturverein hatte mit der Berliner Bluesband „12 Bar Double Drive” und der legendären Band „Tom Blacksmith & the Soulminers” zwei musikalische Zugpferde nach Angermünde geholt, die es verstanden, das Publikum mitzureißen und eine Stimmung zu schaffen, als würde man sich schon ewig kennen. Den Musikern merkte man den Spaß am Musikmachen und die Leidenschaft für den Blues an. Und auch das Publikum entpuppte sich als wahre Fans. Vom ersten bis zum letzten Titel wurde getanzt. Begeisterter Beifall und unzählige Zugaben der Musiker ließen die Grenzen zwischen Bühne und Saal schmelzen. Für Veranstalter Steffen George vom Kulturverein war es ein einmaliges Erlebnis. „So was hat es bisher bei noch keiner Angermünder Bluesnacht gegeben“, sagte er begeistert und versicherte, dass es eine Fortsetzung geben wird. Mit der Angermünder Bluesnacht trifft der Kulturverein ins Schwarze und schließt eine Lücke im Kulturangebot der Stadt und der Region. Das Publikum reiste aus der Uckermark, aber auch aus dem Barnim, Märkisch-Oderland und Berlin nach Angermünde.
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