Storkow (moz) Mit den neuen Bushaltestellen an der Burgstraße, die an Stelle der früheren Haltepunkte am Markt und in der Altstadt eingerichtet wurden, ist niemand richtig glücklich. „Dazu gibt es ziemlichen Unfrieden, wir müssen uns einen Kopf machen“, konstatierte Bürgermeisterin Christina Gericke am Montag im Bauausschuss. Sie schilderte, dass die Stadt damit vor vollendete Tatsachen gestellt worden sei und durch ein kurzfristiges Veto eine noch ungünstigere Variante (zwischen Mühlenfließbrücke und Norma) verhindert habe. Bis zum Fahrplanwechsel im Dezember werde es nun erst einmal bei den derzeitigen Haltepunkten bleiben. Am Montag gibt es einen Vor-Ort-Termin der Stadtverwaltung mit der Busgesellschaft und dem Straßenverkehrsamt, bei dem über günstigere Haltepunkte gesprochen werden soll.
Die Ausschussmitglieder waren sich allerdings einig, dass langfristig an einem zentralen Bushalteplatz in Zentrumsnähe festgehalten werden soll. Es gibt ja bereits einen Beschluss des Stadtparlamentes, diesen am Amtshof einzurichten. Angeregt wurde im Ausschuss jetzt auch, die Möglichkeit zu untersuchen, den Burgparkplatz zu erweitern und dort einen Haltepunkt für Busse nebst Wendeschleife einzurichten.
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