Eisenhüttenstadt (moz) Von einem Meilenstein für die medizinische Versorgung in der Region hat Dr. Detlef Schmidt, Chefarzt im Krankenhaus Eisenhüttenstadt, am Mittwoch gesprochen. Dort wurde der neue Linksherzkatheter-Messplatz präsentiert. Mussten Patienten mit Durchblutungsstörungen des Herzens oder mit Herzinfarkt bisher bis Frankfurt (Oder) oder Cottbus fahren, um sich untersuchen zu lassen, werden sie ab kommender Woche von Kardiologen vor Ort behandelt. „Zeit ist Muskel“ laute ein Motto unter Kardiologen, sagte Chefarzt Dr. Matthias Kretzschmar. Mit dem neuen Messplatz könne die Patienten-Versorgung ohne Zeitverzug erfolgen. Er rechnet damit, dass nach ein oder zwei Jahren jährlich 600 bis 800 Untersuchungen in dem neuen Labor durchgeführt werden. 1,45 Millionen Euro haben Technik und bauliche Maßnahmen zur Schaffung des Katheter-Messplatzes gekostet. Ein Drittel trägt das Krankenhaus, den Rest das Land.
Sind froh über den medizintechnischen Fortschritt: Claudia Tappert (v. l.), Dr. Andrea Fürstenberg, Dr. Berthold Struk, Abdoulaye Mohamadou und Dr. Matthias Kretzschmar am Linksherzkatheter-Messplatz
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