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Moses Fendel 16.09.2010 19:20 Uhr

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Experten fordern Täternamen

Frankfurt (moz) . „Verantwortliche beim Namen nennen.“ Unter diesem Motto stand am Donnerstag der 15. Workshop der Arbeitsgruppe Aufarbeitung und Recht im Studien- und Forschungsschwerpunkt Medienrecht der Europa-Universität Viadrina. Hauptthemen waren der Stand und die aktuelle Entwicklung der juristischen Auseinandersetzung um die Namensnennung von Tätern. Den Workshop, an dem 22 Wissenschaftler teilnahmen, leitete der Rechtsanwalt und Viadrina-Professor Johannes Weberling. „Das Thema Namensnennung von Tätern wird zu einseitig unter dem Blickwinkel des Persönlichkeitsschutzes betrachtet“, sagte Johannes Weberling, zu dessen Schwerpunkten das Stasi-Unterlagen-Recht gehört. „Dabei wird die Bedeutung der publizistischen und historischen Aufarbeitung totalitärer Herrschaftssysteme in Deutschland verkannt“, fügte er hinzu.

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Umstrittenes Thema: Professor Johannes Weberling befasst sich mit dem Stasi-Unterlagen-Recht.

© Michael Benk

Im Rahmen des Workshops wurden auch zwei Forschungsprojekte vorgestellt, die sich dem Thema Aufarbeitung der deutsch-deutschen Vergangenheit unter einem neuen, interdisziplinären Blickwinkel widmen. Beides sind juristische Promotionen, haben aber das Ziel, die konkreten Auswirkungen theoretischer juristischer Dokumente auf den Alltag zu beleuchten. Bei den Projekten, die unter anderem von Johannes Weberling betreut werden, soll es um die Erforschung der Tätigkeit des Ministeriums für Staatssicherheit in Westdeutschland gehen. Das Ziel der Forschungsgruppe Aufarbeitung und Recht ist es, rechtswissenschaftliche und interdisziplinäre Untersuchungen anzuregen und eine öffentliche Diskussion zu ermöglichen. Das Projekt der Wissenschaftler wird von der Märkischen Oderzeitung finanziell gefördert.

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