Montag, 21. Mai 2012

Frankfurt
aufgelockert bewölkt
26°C/29°C

detlef klementz 30.09.2010 07:24 Uhr - Aktualisiert 30.09.2010 18:19 Uhr
Red. Strausberg, strausberg-red@moz.de

artikel-ansicht/dg/0/

Formulare waren heiß begehrt

Strausberg (moz) „Ich hatte aus der MOZ vom Tag der offenen Tür beim Amtsgericht erfahren“, sagte Ingrid Arndt. Die Strausbergerin hatte am Mittwoch ihre Fredersdorfer Freundin Erna Haller in die Klosterstraße 14 mitgebracht. Mit anderen Besuchern nahmen die beiden Frauen an einer Führung durch das Gebäude teil. Justizwachtmeister Fred Gerhard war mit der kleinen Gruppe zuerst im neuen Gebäudeteil unterwegs, das früher zum Landratsamt gehörte. Nur die denkmalgeschützten Außenwände seien stehen geblieben, erläuterte Gerhard. Ansonsten sei das gesamte Gebäude entkernt worden. Über die drei Etagen seien unter anderem Gerichtssäle verteilt. Der größte ist im modernen Zwischenstück aus Beton, Stahl und Glas untergebracht, das die Verbindung zum früheren Amtsgericht darstellt. In dem Backsteinbau ist heute das Grundbuchamt untergebracht.

  Führung: Die Erste Justizhauptwachtmeisterin Petra Plessow zeigte Besuchern das Amtsgericht.Foto: MOZ/Gerd Markert © MOZ Gerd Markert

Während sich einige Besucher im Foyer mit Kaffee und Kuchen stärkten, schlossen sich das Ehepaar Klabunde und drei Frauen Petra Plessow zu einer anderen Führung an. Die Erste Justizhauptwachtmeisterin öffnete die ein oder andere Tür. Beispiels-
weise die der Nachlassabteilung. Auch ins „Uraltarchiv“ konnten die Besucher einen Blick werfen. „Hier werden die Nachlass-Sachen dauerhaft aufbewahrt“, sagte Petra Plessow und erklärte damit auch gleich den etwas eigentümlichen Geruch. Die dauerhafte Archivierung sei bei Nachlässen aber zwingend vorgeschrieben.

Ein Großteil der Besucher interessierte sich für den abschließenden Vortrag von Gerhard Hohmann. Der ehemalige Direktor des Strausberger Amtsgerichts referierte zum Thema „Rechtliche Vorsorge“, also zu „Grenzfragen des Lebens“, wie er sagte. Die mitgebrachten Vorsorgevollmacht-Formulare mit der Betreuungs- und Patientenverfügung fanden reißend Absatz. Die mehr als 40 Sitze im größten und schönsten Gerichtssaal im Blick auf den Straussee reichten bei Weitem nicht aus.

Artikel empfehlen

Artikel kommentieren

Lesezeichen setzen

Seite empfehlen

Nachricht an die Redaktion

Druckversion

Lesen Sie auch...

24.08.2011 20:54 Thema

Lieder als Dankeschön für Garderoben

Strausberg (MOZ) Jonas, Moritz und weitere Kinder der Kita Zwergenland in der Philipp-Müller-Straße waren Mittwochvormittag etwas aufgeregt. Sie hatten nämlich ein... mehr

24.08.2011 19:29 Thema

Ein Heim für Tiere

Bad Freienwalde (MOZ) Bereits seit 18 Jahren ist das Tierheim Wesendahl für die Stadt Bad Freienwalde und ihre Ortsteile Partner zum Bergen und Aufnehmen von Fundtieren. ... mehr

24.08.2011 07:51 Thema

Verein will pulsierendes Leben fördern

Strausberg (MOZ) Verein will? pulsierendes? Leben fördern Er hat sich Zeit gelassen mit der öffentlichen Vorstellung, der Förderverein „ Kirchen Gielsdorf und Wilkendorf... mehr

Regionalnavigator

Angermünde Bad Freienwalde Beeskow Bernau Eberswalde Eisenhüttenstadt Erkner Frankfurt (Oder) Fürstenwalde Schwedt/Oder Seelow Strausberg

Ort, PLZ oder Redaktion


Neueste Kommentare

21.05.2012 16:46:10 B. Fröhlich

Umbau der Verwaltung notwendig

21.05.2012 16:29:14 Zdenka Kotková

Remember that!

21.05.2012 16:27:55 Dr. Simone Wendtland-Hilpsch

Die Schau war sehr schön, aber was hier von einem "Verzweifelden" ...

21.05.2012 16:18:23 heinzi

@ kein hundealter

21.05.2012 16:10:45 heinzi

dazu müsste ich erwarten,



Regional

© 2010 moz.de Märkisches Verlags- und Druckhaus GmbH & Co. KG
...