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Brigitte Horn 29.10.2010 18:54 Uhr - Aktualisiert 30.10.2010 13:21 Uhr
Red. Bernau, bernau-red@moz.de

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"Panke/Finow" bald mit eigenem Büro

Biesenthal/Bernau (moz) Die Weichen für die Einrichtungen eines Büros des Wasser- und Abwasserverbandes „Panke/Finow“ sind gestellt. Genehmigt und in den Wirtschaftsplan aufgenommen sind Stellen für einen Leitenden Sachbearbeiter und zwei weitere Mitarbeiter. Nach mehreren Jahren seines Bestandes sollen die hoheitlichen Aufgaben des Wasser- und Abwasserverbands „Panke/Finow“ (WAV) eigenständig durch ein Büro des Verbandes wahrgenommen werden.

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Das betrifft insbesondere die Herausgabe von Gebührenbescheiden oder die Bearbeitung von Widersprüchen zu Bescheiden. Auch wenn Bürger an der Arbeit des Dienstleisters, das heißt der Stadtwerke, etwas zu beanstanden haben, können sie sich an des Büro des Verbandes wenden.

Das heißt, dass für die Bürger bei Anfragen oder Beschwerden die Mitarbeiter des Büros erste Ansprechpartner sind. Damit soll die teilweise vorhandene Vermischung zwischen den Aufgaben des Dienstleisters und des Verbandes aufgehoben werden. Der Verband – das sind die Vertreter der Kommunen Bernau, Biesenthal, Melchow und Rüdnitz. Diese haben ihre Aufgabe der Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung an den WAV übertragen. Demgegenüber bedienen sie sich als Dienstleister der Stadtwerke Bernau. Die sind zuständig für die technische Abwicklung der Ver- und Entsorgung.

Der Sitz des Büros soll beim Verbandsvorsteher, der gleichzeitig Amtsdirektor des Amtes Biesenthal-Barnim ist, in Biesenthal sowie auch beim Geschäftsbesorger in Bernau sein. „Ich warte im Moment auf ein entsprechendes Angebot der Stadtwerke“, sagte Verbandsvorsteher Hans-Ulrich Kühne. Der Leitende Sachbearbeiter des Büros soll laut Beschluss des Verbandes zum 1. November mit der Arbeit beginnen. Derzeit laufen die arbeitsvertraglichen Verhandlungen so Kühne. Die beiden anderen Mitarbeiterstellen sollen zum 
1. Januar 2011 besetzt sein. Um die Einrichtung der Büroräume sowie um die Ausschreibung und Einstellung der beiden Mitarbeiter wird sich der Leitende Sachbearbeiter des WAV kümmern, erklärte Kühne.

Laut Landesrecht können Verbände haupt- oder ehrenamtlich geleitet werden. Beim Verband WAV wurde die ehrenamtliche Leitung bevorzugt und in der Satzung festgeschrieben. Bisher gab es allerdings kein Büro für den ehrenamtlichen Verbandsvorsteher, was möglicherweise in der Vergangenheit auch ein Grund für den relativ häufigen Personalwechsel auf der Stelle des WAV-Vorstehers gewesen sein könnte. Alles, was künftig durch das Büro erledigt werden kann, lastete praktisch auf dem Verbandsvorsteher.

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