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Dieter Schubert 11.11.2010 08:04 Uhr
Red. Frankfurt (Oder), frankfurt-red@moz.de

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Wasser von oben und unten

Frankfurt (Oder) (moz) Bei typischem Herbstwetter trafen sich am ersten Novemberwochenende die Vereinsmitglieder des Frankfurter Ruder-Clubs von 1882 am Bootshaus in der Lehmgasse, um die Saison offiziell zu beenden.

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Beim traditionellen Abrudern waren FRC-Mitglieder zwischen
10 und 80 Jahren dabei. Nach einer kurzen Ansprache des Vorsitzenden Jens Büring wurden einige Kinder zwischen 10 und 12 Jahren feierlich in den Verein aufgenommen. Anschließend blickte Trainer und Ruderwart Dirk Schacher noch einmal kurz auf die Wettkampfsaison zurück. Mit dem langen und harten Winter zu Saisonbeginn, dem bald darauf folgenden Hochwasser, das sich gleich zweimal bis weit in die Bootshalle vorgewagt hatte, waren einige Schwierigkeiten zu überwinden. Trotzdem erzielte der Nachwuchs zahlreiche Erfolge auf Landes- und Bundesebene. Mehr als 30-mal konnte nach einem Rennen am Siegersteg angelegt werden. Mit 40 zweiten und 36 dritten Plätzen wurde das gute Jahresergebnis abgerundet. Die erfolgreichsten Sportler wurden mit einer kleinen Anerkennung geehrt.

Auch Bodo Schacher, inzwischen zum Olympiastützpunkt nach Potsdam gewechselt, war angereist. Mit seinem Vize-Junioren-WM-Titel, zwei Deutschen Meister- und zwei Landesmeistertiteln ist er der erfolgreichste
Ruderer des FRC seit vielen Jahren, berichtete von seinen Erlebnissen bei der Junioren-Weltmeisterschaft, den nationalen Titelkämpfen und seinem kürzlichen Wettkampf in Boston (USA). Im Anschluss taufte Bodo ein neues Boot für den FRC-Jugendbereich.

Nachdem Vereinsvorsitzender Jens Büring die Saison offiziell mit dem Glockenschlag beendet hatte, wurden die Boote zu Wasser gelassen. Jung und Alt
ruderten gemeinsam stromabwärts nach Lebus, während die jüngsten Mitglieder des Vereins die Strecke mit dem Fahrrad absolvierten. Nach einer kleinen Stärkung ging es dann wieder mit kräftigen Ruderschlägen gegen die Oder-
strömung zurück nach Frankfurt ins heimatliche Bootshaus. Dort wartete zum feierlichen Abschluss bereits ein reich gedecktes Kaffee- und Kuchenbuffet.

Trotz des offiziellen Saisonausklangs werden die Ruderer weiterhin am Sonnabend- und Sonntagvormittag auf dem Grenzstrom zu sehen sein. Erst wenn dort wieder die ersten Eisschollen treiben, müssen sie sich auf das Trocken-
training beschränken. Mit Joggen, Krafttraining, Schwimmen, dem Ruder- und Fahrradergometer sowie Training in der Sporthalle werden vielseitig Kraft und Kondition für die kommende Freiluftsaison aufgebaut.

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