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Platz zwei für Alexandra Jocksch

Am Ruderergometer: Alexandra Jocksch (l.) und Svea Galls (r.), dahinter Trainer Ulrich Eulenberger und Susanne Rogee. Der Rennverlauf wird auf einer großen Videowand angezeigt.
Am Ruderergometer: Alexandra Jocksch (l.) und Svea Galls (r.), dahinter Trainer Ulrich Eulenberger und Susanne Rogee. Der Rennverlauf wird auf einer großen Videowand angezeigt. © Foto: Schacher
Dieter Schubert / 17.01.2011, 20:40 Uhr
Lübeck (In House) Mit 20 Nachwuchssportlern beteiligte sich der Frankfurter Ruder-Club von 1882 im Norden Deutschlands an einem gut besetzten Ergometerwettkampf. In einem urigen, alten Hafenschuppen in Lübeck wurden die Norddeutschen Landesmeisterschaften und der 3. Lauf zur deutschen Meisterschaft ausgetragen. „Um den langen Winter mit einem lukrativen Rennen zu verkürzen, steht dieser Wettkampf für uns schon zum dritten Mal auf dem Regattaplan“, erklärt FRC-Trainer Dirk Schacher, der mit den Frankfurtern bereits am Freitag bei der Lübecker Ruder-Gesellschaft von 1885 das Quartier bezog.

Tags darauf begann für die Jüngsten um 9.30 Uhr der Wettkampf. Auf Podesten waren in zwei Reihen insgesamt 20 Ruderergometer aufgebaut. Die Zuschauer konnten dadurch hautnah spannende Rennen erleben und den aktuellen Stand über eine große Leinwand verfolgen.

Über 500 Metern starteten die Jungen und Mädchen der Altersklassen 11/12. In dramatischen Rennen setzten die Frankfurter die ersten Positions-
leuchten. Alexandra Jocksch
(AK 11) erruderte sich einen tollen 2. Platz vor ihrer Vereinskameradin Svea Gallas. Nur knapp dahinter landete Leoni Willgruber auf Rang 4. Bei den Jungen dieser Altersklasse erkämpfte sich Marvin Lehmann Platz 6.

In der AK 12 verpasste Saskia Hinze als Vierte nur knapp einen Medaillenplatz. Oliver Garz lieferte sich über die 500 Meter ein heiß umkämpftes Rennen mit der starken Konkurrenz und belohnte sich mit Platz 3.

Nach den Auftritten der Jüngsten waren die B-Junioren (AK 15/16)
an der Reihe. Für sie hieß es, sich über 1500 Meter zu beweisen und möglichst einen vorderen Platz in der gesamtdeutschen Rangliste zu erreichen. Anne Dickerboom musste sich gegen 22 Starterinnen behaupten. In 5:50,8 min fuhr sie knapp an ihrer Bestzeit vorbei und wurde Zehnte. Jenny Zeiger traf bei den Leichtgewichten auf 19 Konkurrentinnen. In einem beherzten Rennen verbesserte sie sich um über zwei Sekunden und kam ebenfalls als Zehnte ins Ziel.

Bei der männlichen Konkurrenz landete Felix Jensch unter 36 Startern zeitgleich (4:52,2) mit einem Ruderer aus Mecklenburg-Vorpommern auf Platz 3. Arne Schacher erkämpfte sich als Vertreter des jüngeren Jahrgangs einen respektablen 14. Platz, war in seinem Jahrgang sogar Drittschnellster. Richard Knop, der erst seit einem Jahr aktiv rudert, kam in einem leistungsstarken Feld auf Platz 30.

Der Jahrgang 1998 (AK 13) musste über 1000 m ran. Bei den Mädchen startete Michelle Haase, die erst erst seit 6 Monaten beim FRC regelmäßig trainiert. Sie lieferte ein super Rennen ab, lag zwischenzeitlich sogar die Führung, glänzte am Ende mit Platz drei.

Jessica Möller startete bei den leichtgewichtigen Mädchen. Mit großem Kampfgeist holte sie den 4. Platz, verpasste um zwei Sekunden das Siegerpodest, Matilda Pudig wurde Siebente.

Zum Schluss hieß es noch einmal bei der 4x500-Meter-Staffel alle Kräfte zu mobilisieren. Bei den Kindern reichte es für den FRC unter sieben Mannschaften zum 4. Platz, im Juniorenbereich (6 Teams) zu Rang drei.

Weitere Frankfurter Ergebnisse, AK 14: 11. Platz Maria Born; Leichtgewichte:
4. Laura Moegelin, 9. Wynton Frase, 9. Henri Drichel

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