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Die Enkel der
 Opfer erinnern
 und mahnen

Deutsch-israelisch-polnische Begegnung: Jan Rosenbaum (M.), Enkel zweier jüdischer Frankfurter Bürger, kam im Kleist Forum mit Jenny Sonnwald, Michal Lis, Zeina Kabaha und Pola Aleksandrowicz (v.l.) ins Gespräch.
Deutsch-israelisch-polnische Begegnung: Jan Rosenbaum (M.), Enkel zweier jüdischer Frankfurter Bürger, kam im Kleist Forum mit Jenny Sonnwald, Michal Lis, Zeina Kabaha und Pola Aleksandrowicz (v.l.) ins Gespräch. © Foto: MOZ/Dietmar Horn
Jörg Kotterba / 28.01.2011, 08:28 Uhr
Frankfurt (In House) „Erinnern für die Zukunft“ lautete das Motto einer Veranstaltung, zu der am Donnerstag anlässlich des internationalen Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus Stadtverordnetenvorsteher Peter Fritsch mehr als 150 Menschen im Kleist Forum begrüßte.

Im Mittelpunkt des Abends stand die Aufführung des Theaterstückes „Abschied vom Vergessen“ durch das Theater Frankfurt unter Regie von Frank Radüg. Eva Schloss, die heute in England lebt, und ihre Mutter überlebten als einzige ihrer Familie die Deportation nach Auschwitz-Birkenau. Sie ist eine Stiefschwester von Anne Frank.

Auf der Veranstaltung sprach Jan Rosenbaum aus Hamburg, Enkel von Erna und Julius Rosenbaum – zwei jüdische Frankfurter Bürger, die von den Nazis umgebracht wurden.

Anschließend gab die Delegationsleiterin aus Israel, Mara List Avner, die am Projekt Building Bridges zurzeit in Frankfurt teilnimmt, Einblick in die nationenübergreifende Arbeit von Jugendlichen aus Israel, Slubice und Frankfurt.

Musikalisch begleitet wurde die Gedenkveranstaltung durch das Ensemble Opus 3 aus Musikern des Staatsorchesters.

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