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Felix Jensch trumpft groß auf

Kampf mit dem Ruder-Ergometer: Der Frankfurter Felix Jensch (FRC von 1882), hier assistiert von seinem Trainer Dirk Schacher, sicherte sich bei den Landesmeisterschaften in Schwedt den Titel bei der B-Jugend.
Kampf mit dem Ruder-Ergometer: Der Frankfurter Felix Jensch (FRC von 1882), hier assistiert von seinem Trainer Dirk Schacher, sicherte sich bei den Landesmeisterschaften in Schwedt den Titel bei der B-Jugend. © Foto: Carola Voigt
Dieter Schubert / 02.03.2011, 08:05 Uhr
Schwedt (In House) Mit 28 Nachwuchsathleten reiste der Frankfurter Ruder-Club zu den Landesmeisterschaften im Ergometerrudern nach Schwedt und stellte damit die größte Mannschaft. Doch nicht nur die Quantität, auch die Qualität der FRC-Sportler stimmte, denn am Ende sprangen zehn Medaillen heraus.

Auf zehn Ruder-Ergometern wurden die Besten in den entsprechenden Altersklassen ermittelt. Auf einer großen Leinwand waren die virtuellen Boote zu sehen, so dass jeder Zuschauer und Sportler die spannenden Rennverläufe live mit verfolgen konnte.

Auf einer Kurzstrecke über 250 Meter gingen gleich fünf Frankfurter Mädchen der AK 11 ins Rennen. Bei diesem Sprintwettbewerb erkämpfte sich unter elf Starterinnen Svea Gallas den Landesmeistertitel, Bronze ging an Leoni Willgruber (beide vom FRC von 1882). Bei den Jungen der AK 12 betrug die Streckenlänge 500 m. Vom FRC startete Oliver Garz gegen elf weitere Konkurrenten und sicherte sich in 2:00,3 min die Silbermedaille. Bei den Mädchen war der FRC gleich mit fünf Ruderinnen am Start. Hier war die Konkurrenz deutlich stärker, so dass Saskia Hinze auf Platz acht die beste Frankfurterin war.

Für Michelle Haase wurde in der AK 13 die Ergometer-Distanz auf 1000 m erhöht. Sie hatte zuvor bereits in Lübeck einen 3. Platz eingefahren. Gegen sechs Konkurrentinnen holte sie in eindrucksvoller Weise in 4:07,7 min die Goldmedaille und damit den Landesmeistertitel. Bei den leichtgewichtigen Mädchen in dieser AK erruderte sich Jessica Möller mit großem Kämpferherz die Silbermedaille.

1000 Meter war auch die Distanz für die der AK 14. Bei den Mädchen lieferte die Frankfurterin Maria Born ein beherztes Rennen, kämpfte sie sich im Rennverlauf Stück für Stück in die Nähe der Medaillenränge. Nach einem starken Endspurt durfte sie sich zum Schluss über die Bronzemedaille freuen. Mit Wynton Frase und Florian Sörries starteten zwei FRC-Athleten bei den leichtgewichtigen Jungen dieser AK. Florian, der erst seit sechs Wochen beim Rudern aktiv ist, überraschte alle. Unter den neun Startern gewann er auf Anhieb die Silbermedaille. Wynton landete mit persönlicher Bestzeit auf Rang vier.

Die B-Junioren kämpften über 1500 m ihre Titelträger aus. Bei den 15- und 16-jährigen Jungen nahmen Felix Jensch, Felix Kanicke (beide Jahrgang 1995) und Arne Schacher (Jahrg. 1996) den Ergometer-Kampf auf, um gegen zwölf weitere Junioren ihr gewachsenes Leistungsvermögen unter Beweis zu stellen. Jensch überquerte nach 4:50,5 min als Erster die virtuelle Ziellinie und sicherte den Landesmeistertitel. Sein FRC-Zweierpartner Kanicke folgte ihm in persönlicher Bestzeit (4:56,3) auf dem Silberrang. Arne Schacher landete als bester Brandenburger des jüngeren Jahrgangs auf Rang sechs.

Zum Abschluss der Landesmeisterschaften wurde die Streckenlänge für die A-Juniorinnen auf 2000 m erhöht. Hier ging
Jessika Fuhr gegen drei weitere Damen in den Wettkampf. Mit einem klug eingeteilten Rennen übernahm sie bereits nach zirka 300 Metern die Führung, baute diese Stück für Stück weiter aus und sicherte sich nach 7:39,6 min den Landesmeistertitel.

Mit vier Gold-, vier Silber- und zwei Bronzemedaillen kehrten die FRC-Nachwuchsruderer überaus erfolgreich in die Oderstadt heim.

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