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Irina Voigt 22.03.2011 07:21 Uhr
Red. Strausberg, strausberg-red@moz.de

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U-Bahnhof 
als Startpunkt für Tourismus

Hönow (moz) Nachdem die Pläne der Jugendwerkstatt zur Verlängerung des Pachtvertrages für die Fahrradstation am U-Bahnhof und die der Erweiterung mit dem Nachbargrundstück, auf dem der Imbiss angesiedelt ist, nicht aufgingen, setzt sich der Verein Jugendwerkstatt neue Ziele.

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Vor über fünf Jahren hatte die Jugendwerkstatt schon einmal mehr als ein Auge auf das alte Verwaltungsgebäude der BVG am U-Bahnhof Hönow geworfen. Damals wollte sie es mit verschiedenen Partnern aus Hönow und Berlin im Netzwerk „Sonne auf Rädern“ mieten, daraus einen Tourismusstützpunkt mit Hostel und Fahrradwerkstatt entwickeln. Die Pläne heute sehen ähnlich aus, nur die Herangehensweise hat sich der Zeit angepasst. „Die BVG will inzwischen nicht verkehrsnotwendige Gebäude nicht mehr vermieten, sondern verkaufen“, sagt der Projektentwickler der Jugendwerkstatt Detlef Grabsch. So hat er sich auf die Suche nach  Interessenten für die Idee gemacht. Da das Gebäude am U-Bahnhof Hönow auf Berliner Territorium steht, hat er zuerst in Marzahn-Hellersdorf nach neuen Partnern gesucht, und sie bereits gefunden.

Zum einen hatten vor vier Jahren Studenten der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft ein Marketingkonzept erstellt, das schon als machbar eingestuft worden war und nun aktualisiert werden soll. In Gesprächen mit der Marzahn-Hellersdorfer Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle (Linke) sei er andererseits auf Interesse und Entgegenkommen gestoßen, berichtet Grabsch.

Die Intentionen, die die Jugendwerkstatt mit dem Gebäude verfolgen würde, stehen auch in einer nicht realisierten Machbarkeitsstudie für ein internationales Begegnungszentrum eines Marzahner Projektes des Kinderrings Berlin, des Kulturhochhauses Pension 11. Himmel. Detlef Grabsch sieht sich in erster Linie als Netzwerker. „Es geht doch darum, alle, die ein Interesse an einem Fahrrad-touristischen Tor zwischen Berlin und Brandenburg haben, an einen Tisch zu bekommen. Die schon vorhandenen Ideen und Konzepte zu verknüpfen und Möglichkeiten der Umsetzung zu suchen“, sagt er. Von Dagmar Pohle habe er signalisiert bekommen, dass Unterstützung mit arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen bei einer Umsetzung bis 2012 „nicht unrealistisch“ sei.

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