Fürstenwalde (moz) Als ihre kleine Schulklasse vor drei Jahren zusammengewürfelt wurde, konnten die neun Schüler, von denen die meisten im Alreju-Heim lebten, noch kein Wort Deutsch. Jetzt haben sie an der 1. Oberschule Fürstenwalde ihren Abschluss geschafft.
„Ich bin dem Schulamt sehr dankbar, dass wir diese Klasse weiterführen durften, obwohl wir damals keine 7. Klasse hatten“, so Oberschulrektorin Ute Schädlich. Es habe sich ausgezahlt, denn vier Schüler hätten sogar die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe erworben. Der beste sei Lawale aus Nigeria – mit einem Schnitt von 1,7.
Bis dahin war es ein weiter Weg: Ein Jahr hatte Klassenlehrerin Bärbel Probst Zeit, um den Jugendlichen aus Afghanistan, Kenia, Nigeria, Vietnam, Weißrussland und der Türkei Deutsch beizubringen, dann begann für die heute 17- bis 20-Jährigen der Schulalltag. Ihre Multi-Kulti-Truppe hat die Lehrerin in dieser Zeit mehr als liebgewonnen: „Der Zusammenhalt war immer hervorragend. Wir haben sogar gemeinsam gekocht.“
Kein Wunder also, dass sich die Schüler auch nach dem Abschluss regelmäßig treffen wollen. Alle werden in Deutschland weiter die Schule besuchen oder eine Ausbildung beginnen.
Sauber gelandet Sie hatte ein Ziel – und hat es erreicht. Nachdem Claudine Vita im vergangenen Jahr als 14-Jährige bei den Deutschen Schülermehrkampfmeisterschaften... mehr
Die Zahl der Verkehrsunfälle ist im Bereich der Polizeiwache Fürstenwalde im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahr um 13,3 Prozent zurückgegangen.... mehr
Brutaler Überfall? mit Knüppel Eine 58 Jahre alte Frau ist am Montagabend in Bad Saarow Opfer eines brutalen Überfalls geworden. Mit schweren Kopfverletzungen... mehr

Neueste Kommentare
21.05.2012 17:15:52 Die Redaktion
@MOZ-Leser
21.05.2012 17:08:18 MOZ-Leser
Doppelt prägt sich besser ein.
21.05.2012 17:04:02 T. Muschker
Ein Konzept vorlegen
21.05.2012 17:00:32 verzweifelder bürger
@Dr. Simone Wendtland-Hilpsch
21.05.2012 16:56:51 Zdenka Kotková
Friends from Germany