München (moz) Die olympische Regattastrecke in München war Austragungsort für die Bundeswettbewerbe im Rudern, die als inoffizielle deutsche Meisterschaften der Altersklassen 12 bis 14 gelten. Unter den 1000 Aktiven waren auch zehn Sportler vom FRC von 1882.
Saisonhöhepunkt in München: Die Trainer Ulrich Eulenberger (links) und Dirk Schacher (rechts) mit ihren Schützlingen vom Frankfurter Ruder-Club von 1882 beim Bundeswettbewerb auf der olympischen Regattastrecke.
Entgegen den Wettbewerben bei den Junioren und Masters, steht bei den Kindern der Teamgeist im Vordergrund. „ Es kämpft also nicht jeder für sich, sondern alle Ergebnisse gehen in die Wertung der einzelnen Bundesländern mit ein“, erklärt Trainer Dirk Schacher vom Frankfurter Ruder-Club von 1882. Mit zehn Aktiven stellten die Oderstädter sogar das zweitgrößte Landesteam hinter der Potsdamer Sportschule.
Am ersten Wettkampftag ging es bei der Langstreckenregatta über 3000 m an den Start. Trotz zweimaliger Unterbrechung wegen eines Gewitters konnten alle Frankfurter ihre guten Leistungen bei den Qualifikationsrennen abrufen und sich zeitlich sogar noch verbessern.
Nach den Athletiktests am zweiten Wettkampftag, die von den FRC-Ruderern allesamt erfolgreich absolviert wurden, standen am Sonntag die Finalläufe über die reguläre Wettkampfdistanz (1000 m) auf dem Programm.
Der Mädchenvierer (AK 12/13) mit Matilda Pudig, Michelle Jäke, Michelle Haase, Jessica Möller und Steuermann Martin Maschke, der erst seit einer Saison rudert, gab sein Debüt bei dieser Großveranstaltung. „Trotzdem wurden Aufregung und sportliche Anspannung sehr gut in Kraft umgesetzt und gleichzeitig Verbesserungen bei der Rudertechnik nachgewiesen. Im Finale sprang ein ansprechender 4. Platz heraus, was in der Gesamtwertung Rang 10 bedeutete.
Mit weitaus mehr Rennerfahrung qualifizierten sich Maria Born und Laura Moeglin im Zweier (AK 14) auf der Langstrecke für das B-Finale. Nach einem spannenden Rennen stand für die Frankfurterinnen am Ende Platz drei, womit sie das neuntbeste Boot Deutschlands in dieser Bootsklasse waren.
Achtbar schlugen sich auch der Jungenzweier (AK 12/13) mit Boris Balaban und Oliver Garz sowie der Jungeneiner (AK 14) mit Wynton Frase, für die es aber noch nicht zu vorderen Platzierungen reichte. Hier dominierte die Konkurrenz von den großen Ruderstützpunkten und Sportschulen mit ihren optimalen Bedingungen.
Jetzt startet der FRC-Nachwuchs sportlich in den Sommer. Das Training wird zunächst etwas reduziert, doch kurz vor Ferienende steht noch eine einwöchige Rudertour über die Mecklenburger Seenplatte ins Haus.
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