Lebus (moz) Seit einem Jahr machen Anja, Danny, Tony und Micha zusammen Musik. Dass die gut ist, hat sich mittlerweile herumgesprochen. An den Wochenenden ist die Band immer öfter für Auftritte unterwegs. Den 23. Juli haben sie sich auch schon vorgemerkt. Dann spielen die HalliGallis aus Lebus bei unserer MOZ-Strandparty am Gusower Baggersee.
Neulich beim Frankfurter Stadtfest da hatten sie zwar keine Lieder mehr in petto. „Aber wir bleiben gern einfach so noch fünf Minuten auf der Bühne“, witzelte Gittarist Micha am Ende des Auftritts. Das Publikum feierte die Jungs und Anja, die einzige Frau der Band. Denn genau dafür lieben die Fans die HalliGallis – für den hohen Spaßfaktor, den sie bei jedem Konzert auf die Bühne mitbringen. In Frankfurt beim Bunten Hering gab es am Ende natürlich eine Zugabe – das Lebus-Lied, das mittlerweile in ihrer Heimatstadt zur Hymne geworden ist.
Seit ziemlich genau einem Jahr machen Tony, Danny, Micha und Anja zusammen Musik. Wie das oft so ist bei Bands, ist die größte Motivation der Spaß an der Musik. Bei den HalliGallis merkt man den besonders.
Die Bandmitglieder sind sympathisch, vor allem, weil sie auch über sich selbst lachen können. Über ihren Bandnamen zum Beispiel. „Na ja“, gibt Danny, der Sänger, zu, „unser Name klingt vielleicht ein wenig komisch. Ist aber so. Der große Vorteil: Er ist unheimlich einprägsam.“ Und steht für die Musik, die die Vier machen. Spaßmusik oder Spaßrock, hören sie am liebsten. Musik mit Sinn und Verstand. Danny, der tagsüber in Seelow in einer Verwaltung arbeitet, schreibt die Texte. Das ist auch der größte Unterschied zu vielen anderen Bands: Die HalliGallis covern keine Musik. Sie machen sie selbst. Alles. Obwohl nur zwei von ihnen eine Musikausbildung haben. Micha spielte vier Jahre Gitarre an der Musikschule, vier weitere Keyboard. Anja hat ebenfalls viele Jahre lang Klavier und Gitarre professionell geübt. Für die Band lernte sie extra Bassgitarre. Hin und wieder singt sie jetzt auch. Wenn Anja mit den HalliGallis auf der Bühne steht, sind die jüngsten Fans vermutlich ihre Kinder. Sie hat zwei Jungs, die noch zur Schule gehen. Die Musik läuft sonst auf ihren MP3-Playern. Sogar an der Schule soll es mittlerweile eine HalliGallis-Fangemeinde geben.
Tony, der Schlagzeuger, hat zum ersten Mal in einer Altbauwohnung Musik gemacht. Im Schlafzimmer. Er ist der einzige, der nicht in Lebus wohnt. Tony kommt eigentlich aus Eisenhüttenstadt und lebt inzwischen in Frankfurt. Über StudiVZ, ein Internetportal, sind die Musiker zusammen gekommen. „Im April 2010 waren wir dann vollständig“, sagt Micha. Er arbeitet wie Danny in einer Verwaltung und managt die Band in der Freizeit.
Den ersten Auftritt der HalliGallis in voller Besetzung gab es Silvester 2010 gemeinsam mit der befreundeten Band Coverment. „Der Auftritt war super“, sind sich die HalliGallis einig. Das nächste Heimspiel folgte beim Lebuser Fliederblütenfest, die erste, selbst aufgenommene CD verkauft sich seitdem richtig gut. „Dort wollten Leute sogar Autogramme“, erzählt Tony. Damit haben sie nicht gerechnet.
Ob Autogramme oder Zugabe-Rufe: Das Schönste, steht für die Lebuser HalliGallis fest, ist, wenn die Leute hinterher kommen und sagen, die Musik hat ihnen gefallen. Als nächstes werden sie am 23. Juli bei unserer MOZ-Strandparty am Gusower Baggersee zu hören sein. Dass der Spaßfaktor wieder hoch sein wird, haben sie schon versprochen.
Wer mit den HalliGallis in Kontakt treten möchte, macht das am besten im Internet über Facebook. Über jeden „Gefällt mir“-Klick freuen sich die Musiker besonders.
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