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Dietrich Stulpe 29.07.2011 06:52 Uhr
Red. Frankfurt (Oder), frankfurt-red@moz.de

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Der Youngster im WM-Boot

Amsterdam (moz) Mit den
U-23-Weltmeisterschaften in Amsterdam ist für den Frankfurter Ruderer Bodo Schacher (FRC von 1882) eine sehr erfolgreiche Saison zu Ende gegangen. Zwar schrammte der 18-Jährige mit Rang vier im Deutschlandachter
hauchdünn an einer Medaille vorbei, doch hat das mit Abstand jüngste Boot des WM-Finales die Zukunft noch vor sich.

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Saison als WM-Vierter erfolgreich beendet: Ruderer Bodo Schacher vor dem Frankfurter Bootshaus

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Im Vorfeld des Saisonhöhepunktes hatte sich Schacher bei Wettkämpfen in Leipzig, Köln, Essen, Brandenburg und Ratzeburg mit sehr guten Leistungen für das Nationalteam empfohlen. Zusammen mit Zweierpartner Tobias Oppermann aus Brandenburg konnte er sich übers Jahr stetig steigern, wurde in dieser Bootsklasse Deutscher Meister und qualifizierte sich für das DRV-Flaggschiff. In einem dreiwöchigem Trainingslager in Ratzeburg bereitete sich die junge Achter-Crew mit Trainer Andreas Herdlitschke vom Olympiastützpunkt Potsdam auf ihren WM-Auftritt vor, absolvierte dabei zirka 400 km auf dem Wasser.

Zur WM in Amsterdam war auch eine zwölfköpfige Abordnung vom heimischen FRC angereist, darunter die gesamte Schacher-Familie sowie Ulrich Eulenberger und einige Nachwuchsruderer.

Als Vorlaufdritter zogen die Deutschen über den Hoffnungslauf ins Finale ein. Hier drehte der DRV-Achter gleich mächtig auf. Nach 500 Metern lagen die Boote nahezu gleichauf. Zur Hälfte der Distanz setzten sich die USA und Tschechien leicht von Deutschland und Großbritannien ab und sicherten sich die Ränge eins und zwei. Die DRV-Männer hatten dem starken Endspurt der Briten auf den letzten 500 Metern nichts mehr entgegen zu setzten und landeten mit 1,5 Sekunden Rückstand auf Platz vier.

„Natürlich waren wir alle enttäuscht, dass es letztlich nicht zu einer Medaille gereicht hat“, bekennt Bodo Schacher freimütig. „Doch können wir uns zumindest damit trösten unser bislang bestes Rennen gefahren zu sein, wie uns Trainer Andreas Herdlitschke bescheinigte.“

Ohnehin hat die junge DRV-Crew mit Bodo als Youngster die Zukunft noch vor sich. „Allein die Tatsache, dass ich noch dreimal an einer U-23-WM teilnehmen kann, weckt bereits jetzt die Vorfreude auf die kommende Saison.“

Doch jetzt sind für den Frankfurter erst einmal drei Wochen Urlaub angesagt. Zusammen mit Zweierpartner Oppermann und weiteren Ruderkameraden geht es in ein Ferienhaus nach Schweden. „Da ist typischer Männerurlaub mit viel Sport angesagt“, erzählt der angehende Abiturient, der es noch keine Minute bereut hat, an den Potsdamer Olympiastützpunkt gewechselt zu sein. „Ich fühle mich dort wohl, kann Schule und Sport bestens in Einklang bringen. Und Spaß macht es außerdem.“

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