Bernau . Für die Entwicklung des Landschaftsraumes rund um den Bernauer Teufelspfuhl soll jetzt eine Projektgruppe gebildet werden. Dies haben die Stadtverordneten in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen. Die Bildung der Gruppe soll ein erster Schritt sein, um die stadtnahe Grünfläche schrittweise zu entwickeln.
Bereits im vergangenen Halbjahr war ein ähnlicher Vorschlag der Stadtverwaltung diskutiert worden. Diese schlug vor, auf der Grundlage einer bereits vorliegenden Machbarkeitsstudie eine Entwicklungskonzeption für das Areal mit und ohne Landesgartenschau (LAGA) zu erarbeiten. Zunächst war von der Stadtverordnetenversammlung jedoch ausschließlich die Bewerbung für die LAGA 2013 ins Auge gefasst worden. Kurze Zeit später erfolgte jedoch ein Rückzieher.
Als Mitglieder der Projektgruppe sind neben Stadtverordneten, Verwaltungsmitarbeitern und weiteren Fachleuten auch Mitglieder des Vereins Panke-Park im Gespräch.
Die Machbarkeitsstudie bescheinigte den Flächen rund um den Teufelspfuhl "ein hohes Potenzial für die Durchführung einer Landesgartenschau", gab aber auch zu bedenken, dass die Nachbarstädte Eberswalde und Oranienburg bereits Ausrichter waren bzw. sind. Die Kreisverwaltung hatte auch an die Verseuchung der Grundwasserleiter am Teufels aufgrund einer Havarie in den 60er Jahren erinnert.
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