Petershagen-Eggersdorf . Für die vom 13. bis zum 26. März im Doppeldorf Station machende Ausstellung "Die braune Falle" läuft die Vorbereitung. Der junge Arbeitskreis Erinnerungskultur bringt sich dabei ein.
Die Exposition des Bundesverfassungsschutzes mit einem Platzbedarf von etwa 220 Quadratmetern wird für zwei Wochen in der Turnhalle der FAW-Schule an der Elbestraße zu sehen sein. Sie soll besonders Kindern und Jugendlichen nahe gebracht werden und Stoff zu Wissensvermittlung und Auseinandersetzung bieten.
Im Arbeitskreis Erinnerungskultur, dem sechs Vertreter aus Gemeindevertretung, Verwaltung, Kirche sowie interessierte Bürger angehören, laufen für organisatorisch flankierende Arbeiten die Fäden zusammen. So wurden über dessen Mitglieder Schulen der Region aufgelistet, die gezielt auf einen Besuch der umfangreichen und aussagefähigen Präsentation aufmerksam gemacht werden.
"Dabei geht es nicht nur um die Sekundarstufe, wie man annehmen könnte, sondern auch um Schüler der Klassen fünf und sechs", gibt Günter Knobloch, Arbeitskreis-Mitglied und einer der beiden Initiatoren desselben, auf MOZ-Nachfrage Auskunft. Gerade diese Altersstufe sei es nach Erfahrungen und Aussagen der Vertreter des Verfassungsschutzes, die über Kleidung und Musik teils sogar unwissentlich in jene Falle tappe. Daher sei es so wichtig, rechtzeitig aufklärend zu wirken.
Überlegt wird auch, wie der Arbeitskreis in der von Verfassungsschutz-Mitarbeitern betreuten Ausstellung eine Verbindung von der eher allgemeingültigen Darstellung zur regional-lokalen Ebene knüpfen kann. Teil der Vorbereitung darauf werden die unterschiedlichen und ganz persönlichen Aspekte sein, mit denen Arbeitskreis-Mitglieder in der Ortszeitung auf die Ausstellung hinweisen wollen.
Vor allem aber geht es den Akteuren - Petra Bierwirth (SPD-MdB) vermittelte die seit zwei Jahren bundesweit kursierende Ausstellung - darum, Kontakte in Schulen zu knüpfen, um das Thema nach der Präsentation nicht wieder in der Versenkung verschwinden zu lassen. Große Aufgeschlossenheit bescheinigt Günter Knobloch in diesem Zusammenhang der FAW-Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe. Mit Schulleitung und Geschichtslehrer wird es dazu weitere Absprachen geben, kündigte Knobloch an.
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