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28.02.2009 08:24 Uhr

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Aufwachsen in vertrauter Umgebung

Reichenwalde . Sie hat sich sehr gut entwickelt, sagen die Ärzte und Therapeuten. Auch die Mutter, Diana Klinka, hat in den vergangenen Monaten erlebt, wie gut es ihrer Tochter Emma tut, dass sie die Kita in Reichenwalde besuchen kann. "Es ist phänomenal, wie sie sich entwickelt hat", sagt die Reichenwalderin.

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Denn selbstverständlich ist das nicht. Das kleine vierjährige Mädchen hat seit ihrer Geburt eine seltene Hirnfehlbildung. Eigentlich müsste sie eine Integrations-Kita besuchen, wo behinderte Kinder betreut werden können. Die nächste wäre in Fürstenwalde.

Diana Klinka hat nach anderen Möglichkeiten gesucht. Emmas Leben ist schon bestimmt von Arzt- und Therapiebesuchen. Ihr war wichtig, dass Emma dort in die Kita geht, wo sie und ihre Familie auch leben, nämlich in Reichenwalde, so Normalität entstehen kann. Zwar ist die Reichenwalder Kita behindertengerecht gebaut, hat auch in ihrem Konzept die Integration behinderter Kinder vorgesehen, allein, es fehlt das dafür ausgebildete Personal, sagt Kita-Leiterin Corinna Moritz.

Diana Klinka hat sich um eine Lösung bemüht, und stieß auf durchaus offene Ohren im Sozialamt des Landkreises. Denn dort wird bewilligt, was geht und was nicht. Es wurde eine Möglichkeit gefunden. Über eine so genannte Eingliederungshilfe wird der Aufenthalt finanziert, denn Emma benötigt während ihres Aufenthaltes eine extra Betreuerin. "Es ist ein Einzelfall, weil es eine seltene Behinderung ist", weiß Diana Klinka. Auch mit Corinna Moritz hat die Mutter vorher gesprochen, welche Möglichkeiten bestehen und wie es umgesetzt werden kann.

Seit Dezember 2007 besucht Emma nun die Kita. Auch aus Sicht der Kita hat sich das bewährt. Natürlich würden die Kinder am Anfang Fragen stellen, sagt die Kita-Leiterin. "Im Morgenkreis haben wir darüber gesprochen." Auch Diana Klinka kam anfangs noch mit in die Kita, inzwischen ist das nicht mehr notwendig. Emma kann größtenteils am Kita-Alltag und den Aktionen teilnehmen. Positiv werten auch Diana Klinka und Corinna Moritz, dass Emma die Reichnwalder Kinder kennenlernt. So entsteht der soziale Kontakt im Dorf. Diana Klinka ist dankbar, dass das Sozialamt und die Sachbearbeiter diese Lösung ermöglicht haben.

Sie hat sich sehr gut entwickelt, sagen die Ärzte und Therapeuten. Auch die Mutter, Diana Klinka, hat in den vergangenen Monaten erlebt, wie gut es ihrer Tochter Emma tut, dass sie die Kita in Reichenwalde besuchen kann. "Es ist phänomenal, wie sie sich entwickelt hat", sagt die Reichenwalderin.

Denn selbstverständlich ist das nicht. Das kleine vierjährige Mädchen hat seit ihrer Geburt eine seltene Hirnfehlbildung. Eigentlich müsste sie eine Integrations-Kita besuchen, in der behinderte Kinder betreut werden können. Die nächste einer solchen Einrichtung wäre in Fürstenwalde.

Diana Klinka hat nach anderen Möglichkeiten gesucht. Emmas Leben ist ohnehin schon bestimmt von Arzt- und Therapiebesuchen. Ihrer Mutter war wichtig, dass Emma dort in die Kita geht, wo sie und ihre Familie auch leben, nämlich in Reichenwalde, so Normalität entstehen kann. Zwar ist die Reichenwalder Kita behindertengerecht gebaut, hat auch in ihrem Konzept die Integration behinderter Kinder vorgesehen, allein, es fehlt das dafür ausgebildete Personal, sagt Kita-Leiterin Corinna Moritz.

Diana Klinka hat sich um eine Lösung bemüht und stieß auf durchaus offene Ohren im Sozialamt des Landkreises. Denn dort wird bewilligt, was geht und was nicht. Über eine sogenannte Eingliederungshilfe wird der Aufenthalt finanziert, denn Emma benötigt eine extra Betreuerin. "Es ist ein Einzelfall, weil es eine seltene Behinderung ist", weiß Diana Klinka. Auch mit Corinna Moritz hat die Mutter vorher gesprochen, welche Möglichkeiten bestehen und wie es umgesetzt werden kann.

Seit Dezember 2007 besucht Emma nun die Kita. Auch aus Sicht der Kita hat sich das bewährt. Natürlich würden die Kinder am Anfang Fragen stellen, sagt die Kita-Leiterin. "Im Morgenkreis haben wir darüber gesprochen." Auch Diana Klinka kam anfangs noch mit in die Kita, inzwischen ist das nicht mehr notwendig. Emma kann größtenteils am Kita-Alltag und den Aktionen teilnehmen. Positiv werten auch Diana Klinka und Corinna Moritz, dass Emma die Reichnwalder Kinder kennenlernt. So entsteht der soziale Kontakt im Dorf. Diana Klinka ist dankbar, dass das Sozialamt und die Sachbearbeiter diese Lösung ermöglicht haben.

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