Niederfinow . Seine Arbeit verrichtet er gewissermaßen im Verborgenen. Seit vergangener Woche schwimmt in der Baugrube für das neue Schiffshebewerk ein Bagger. Unermüdlich saugt die Technik Material an und befördert den Aushub postwendend - über Direktleitungen - in die Schleuse 3. Diese wird mit dem Baggergut weiter verfüllt.
Pro Tag schafft der Saugbagger etwa 1000 Kubikmeter, erklärt Uwe Scheffert, Baubevollmächtigter beim Wasserstraßen-Neubauamt Berlin (WNA). Innerhalb von fünf, sechs Wochen soll die Baugrube auf diese Weise im Wesentlichen ausgehoben sein. Am kommenden Wochenende werden zudem wieder Taucher in Niederfinow im Einsatz sein. "Sie führen unter Wasser Schweißarbeiten durch", so der Experte.
Unterdessen wurde auf der Großbaustelle auch erstmals betoniert. Und zwar im Bereich des künftigen oberen Vorhafens. "Nachdem der Fangedamm verfüllt ist, haben wir jetzt den Molenkopf fertiggestellt." Als südliche Begrenzung zum Kanal. 600 Kubikmeter Beton wurden dabei "verbaut".
So können die Besucher beinahe wöchentlich Neuerungen entdecken und den Baufortschritt verfolgen. Am besten vom Umgang auf dem alten Hebewerk aus. Der Weg dorthin verändert sich in Kürze. Da der alte Aufgang im Baufeld des neuen Hebewerkes liegt, wurde in den vergangenen Wochen ein neuer Pfad angelegt. Und inzwischen steht auch der Drehkreuz am Eingang. Aufgrund von Lieferschwierigkeiten hatte sich die Übergabe verzögert. "Am Mittwoch wollen wir die Anlage abnehmen, so dass das Drehkreuz voraussichtlich am 23. Juli in Betrieb geht", sagt Scheffert. Tickets zur Besichtigung können Touristen entweder im Ausstellungspavillon auf der gegenüberliegenden Straßenseite oder an den Automaten erwerben.
Zur weiteren Verbesserung der Besucherlenkung und -betreuung hat der Landkreis Barnim Mittel locker gemacht. Landrat Bodo Ihrke überreichte Rainer Schneider, Amtsdirektor von Britz-Chorin-Oderberg, jüngst 14 000 Euro für den Betrieb der Tourist-Info im Krafthaus. Wie Jana Zelle, Ihrkes Büroleiterin, auf Anfrage der MOZ sagte, geht die Finanzspritze auf einen Kreistagsbeschluss von 2008 zurück. Danach sollen die Informationsstellen im Kreis mit 44 000 Euro unterstützt werden. Der Tourismus-Topf insgesamt sei mit 80 000 Euro gefüllt, so Zelle. Über 30 000 Euro konnte sich unlängst die Gemeinde Schorfheide für die Büros in Eichhorst und Groß Schönebeck freuen.
Erstmals führt der Reichenberger SV die Tabelle vor den favorisierten Mannschaften Golzower SV und Jahn Bad Freienwalde an. Für echte Überraschungen... mehr
Aus einer grauen Maus ist ein Farbtupfer geworden – am Scheunenberg, dem Neubauviertel von Bad Freienwalde. „ Mit den Bauarbeiten haben wir eine ... mehr
Auf den letzten Drücker haben sich noch Bieter gemeldet: Die Ausschreibung für die Sanierung des Sporthallendaches ist gestern abgelaufen. Laut Bauamtsleiterin... mehr
Ralf Kothe ist am Freitagabend auf der Mitgliederversammlung der CDU Brieselang zum neuen Vorsitzenden gewählt worden. Er löst damit Michael Koch ab, der aus persönlichen Gründen nicht mehr angetreten war. Die Mitglieder der CDU in Brieselang... mehr
