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12.09.2011 07:09 Uhr - Aktualisiert 13.09.2011 08:17 Uhr
Red. Bernau, bernau-red@moz.de

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Konversion bleibt Herausforderung

Schönow Über den „Strukturwandel durch Konversion“ informiert noch bis Freitag eine Ausstellung im Institut für Fortpflanzung landwirtschaftlicher Nutztiere in Schönow.

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Karin Trippler, Ingrid Pommeranz und Jürgen Sloma im Gespräch mit Hans Schaefer (v.l.)

© MOZ/Sergej Scheibe

„Rund 93 Prozent der ehemaligen Militärflächen werden inzwischen bereits zivil genutzt“, sagte Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers am Sonnabend zur Eröffnung. Der Bund hatte nach dem Abzug der Westgruppe der Truppen 100 000 Hektar an das Land übertragen. Der Linken-Politiker sprach sich dafür aus, Konversionsflächen verstärkt für erneuerbare Energien zu nutzen: „Dort muss das Geld erwirtschaftet werden, dass wir noch für die besonders hochbelasteten Flächen brauchen“, betonte Christoffers. Er gehe davon aus, dass dies auch Konflikte mit dem Natur- und Landschaftsschutz mit sich bringen werde. „Die müssen aber in den kommenden Monaten gelöst werden“, so der Ressortchef. Nach Angabenvon Christoffers stehen bis 2013 insgesamt 30 Millionen Euro für die Konversion zur Verfügung.

Bernaus Bürgermeister Hubert Handke sprach von einer „grandiosen Leistung“, die in diesem Bereich in den vergangenen Jahren vollbracht wurde. „Es ist eine große Herausforderung, diese Flächen einer wirtschaftlichen Nutzung zuzuführen“, erklärte der CDU-Politiker. Als positives Beispiel nannte er die Liegenschaft in Waldfrieden. Dort habe die Handwerkskammer Berlin ein zukunftsweisendes Ausbildungszentrum geschaffen. Die Stadt Bernau verfügt – ohne die Schönower Heide – über 250 Hektar Konversionsflächen.

Die Wanderausstellung wurde vom „Forum für Konversion und Stadtentwicklung“ (Fokus) konzipiert und gestaltet. Dem Gremium gehören inzwischen 19 brandenburgische Gemeinde und weitere wissenschaftliche Partner an. Fokus organisiert seit 13 Jahren den Konversionssommer mit Podiumsdiskussionen, Vorträgen und Workshops.

Geöffnet ist die Exposition täglich von 8 bis 15 Uhr. Das Institut befindet sich an der Bernauer Allee 10.

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