Bernau (MOZ) Mit einer Festveranstaltung hat die Agentur Ehrenamt der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal am Mittwochabend ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert.
„Es ist ein schönes Jubiläum“. Mit diesen Worten begrüßte der vorsitzende Geschäftsführer der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, Johannes Feldmann, die rund ?40 Gäste im „Ofenhaus“ Bernau. Die Agentur habe in den vergangenen zehn Jahren eine gute Arbeit geleistet und sie tue es auch weiterhin. „Die Diakonie ist ohne das Ehrenamt nicht denkbar“, betonte Feldmann. Es sei wichtig, den Blick für die Mitbürgerzu haben, die neben uns stehen und unsere Hilfe brauchen. „Glücklicherweise gibt es Menschen, die ihre eigenen Erfahrungen, ihre Kraft und ihre Zeiteinbringen“, so der Geschäftsführer.
Koordinator Lutz Reimann erinnerte an die Geschichte der Agentur Ehrenamt in Bernau. „Wir haben ein Netzwerk, das tragfähig ist“, sagte Reimann. Die Einrichtung sei inzwischen ein anerkannter und kompetenter Partner im ehrenamtlichen Engagement. Reimann dankte allen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben, vor allem auch den „kleinen Geistern, die das Puzzle komplett machen“. Darüber hinaus sei es gut, dass es immer wieder Unternehmer und Handwerker gebe, die die Arbeit der Agentur auch finanziell unterstützen.
Manfred Bauer von der Staatskanzlei in Potsdam hob die „Spitzenposition“ hervor, die das ehrenamtliche Engagement in Brandenburg hat. In den vergangenen Jahren sei es gelungen, dieses hauptsächlich im ländlichen Raum weiter auszubauen. „Eine Agentur ist da ein wichtiger Anlaufpunkt für Menschen, die helfen wollen“, betonte der Referatsleiter. Angesichts des demografischen Wandels wies Bauer darauf hin, dass ehrenamtliche Arbeit durchaus die Attraktivität von Städten und Regionen erhöhen kann. „Das ist, neben Arbeitsplätzen sowie Bildungs- und Kulturangeboten, ein Faktor, der nicht von der Hand zu weisen ist“, erklärte er. Nach Angaben von Bauer gibt es die höchsten Zuwächse im Ehrenamt inzwischen bei den ?70- bis 80-Jährigen.
„Man muss mit dem Herzen dabei sein“, betonte Bernaus Bürgermeister Hubert Handke.Dies täten auch die vielen Menschen, die in den verschiedenen Bereichen tätig seien. „Die Stadt hat immer kleine Beträge für die Vereine zur Verfügung gestellt und das wird auch so bleiben“, versprach der Rathauschef. Das Ehrenamt sei das I-Tüpfelchen für eine Stadt.
Nach Überzeugung von Dagmar Enkelmann wird das Ehrenamt künftig noch mehr als heute gebraucht. „Wenn man weiß, dass sich ein Drittel der Brandenburger engagiert, ist das ein gutes Zeichen“, so die Linken-Bundestagsabgeordnete.
Zu den Gästen, die zur Festveranstaltung gekommen waren, gehörte auch Elisabeth Kunze von der Ukraine-Hilfe Lobetal. „Die Agentur hat uns schon einige Helfer vermittelt“, sagte Kunze, die ebenfalls ehrenamtlich wirkt. Glückwünsche aus dem Nachbarkreis, von der Freiwilligenagentur im uckermärkischen Schwedt, überbrachte Marianne Bischoff. „Wir arbeiten gut zusammen“, begründete sie ihr Kommen.
Die Veranstaltung wurde professionell umrahmt mit Musik von Karsten Troyke und dem Trio Scho. Nach einem gemeinschaftlichen Abendessen bot sich noch ausgiebig die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Die Agentur Ehrenamt Bernau hat ihren Sitz in der Hussitenstraße 1. Die Telefonnummer lautet 03338 709713, ?Fax 03338 709714, E-Mail: ehrenamt@bernaunet.de, Homepage: www.ehrenamt-barnim.de
Ausschuss für Anlage zur Stromerzeugung Ein weithin einzigartiges Gebäude soll auf dem Bildungsstandort in Schwanebeck entstehen: eine Sportmensa. ... mehr
Studenten der HNE Eberswalde stellen ihre Konzeption für die Entwicklung des Schönower Naturschutzgebiets vor Ein erstes Konzept für die Entwicklung... mehr
Seit vielen Jahren setzen sich die Ladeburger für eine Einkaufsmöglichkeit im Ort ein. Standort des Marktes soll Bernauer Straße / An der Plantage... mehr
