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Heike Weißapfel 30.09.2011 20:45 Uhr - Aktualisiert 01.10.2011 22:31 Uhr
Red. Oranienburg, lokales@oranienburger-generalanzeiger.de

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Der Wacholder braucht viel Licht

Bergfelde (MZV) „Gehst du selten in den Wald – und warum?“ Die Frage steht im Raum, respektive im grünen Klassenzimmer am Naturschutzturm Bergfelde. Die Achtklässlerinnen der Katholischen Schule Salvator Berlin-Waidmannslust haben dort eine Projektwoche verbracht, mit ihrer Kunstlehrerin Maria Thomas und ihrem Biologielehrer Marian Przybilla. Natur und Geschichte standen bei den 25Jugendlichen gleichermaßen auf dem Open-Air-Stundenplan. Beides lässt sich am Turm aus der Nähe erfahren.

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Projektwoche der Katholischen Schule Salvator: Im grünen Klassenzimmer von Bergfelde lernte es sich leicht. Foto: Weißapfel

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Mit dem Leben der Ringelnatter hat sich Anna-Maria in den vergangenen Tagen beschäftigt. Es hat sich aber keine am Turm blicken lassen. Shauna und Annalena haben in einem Karton Birkenblätter und kleine Texttafeln zu einem Infokasten über den Baum zusammengestellt, Viviens Karton enthält Wissenswertes zur Fichte. Aus den Kartons sowie aus großen Plakaten über den Wald und einem Memory-Spiel über den Wacholder ist eine Ausstellung entstanden, die die Eltern, die ihre Sprösslinge am Freitag am Turm besuchten, gleich ansehen konnten.

Die Geschichte vom Grenzturm habe ihn interessiert, sagt Max, und was er an den Stelen über die Toten an der Mauer erfahren hat. „Dass es eine Mauer gab, wussten wir fast alle, aber nichts Genaueres.“ Sogar für den verschwindend kleinen Ameisenlöwen kann Marian Przybilla einige Achtklässler durchaus begeistern.

Leuchtpatronen, Stacheldraht und eine uralte Schmalzfleisch-Dose (ohne Inhalt) haben Schüler im Grenzstreifen gefunden, Geschichte, die auf einmal fassbar wird.

Die Fragen, die sich Marian Przybilla ausgedacht hat, bilden eine Art Abschlusstest. „Warum haben wir die Amerikanische Traubenkirsche beseitigt?“ – Weil sie dem Wacholder das Licht klaut, und der steht immerhin unter Naturschutz.

„Da ist nicht viel Wald, wo ich wohne“, ist Flavios Antwort auf die erste Frage. „Meine Freunde gehen auch nicht oft in den Wald.“ Das kann sich ja mal ändern.

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