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Fürstenberger wollen technisches Denkmal retten

02.04.2011, 06:13 Uhr - Aktualisiert 02.04.2011, 06:13
fürstenberg () Fürstenberg (li) – Die historische Eisenbahnfähre in Fürstenberg soll gerettet werden. Erste Schritte beschloss am Donnerstag mehrheitlich die Stadtverordnetenversammlung.

Doch es gab nicht nur Zustimmung zu dem Vorhaben an der Siggelhavel. Einigen Stadtverordneten waren die Abläufe zu langwierig, andere zweifelten an, dass man die Fähre preisgünstig sanieren könne und die Verfahren dafür ausgereift sind.

Dennoch wurde die Verwaltung beauftragt, zu prüfen, ob die tonnenschwere Eisenbahnfähre an Land gehoben werden kann. Außerdem soll Bürgermeister Robert Philipp (parteilos) klären, was das Ganze kosten würde. Dann soll der Rumpf erst einmal auf Haarrisse und Rostschäden untersucht werden. Zum Heben sind zwei Kräne nötig, die jeweils 100 Tonnen hochhieven können.

Der Arbeitskreis „Historische Eisenbahnfähre“ hatte das Gerät, das international einzigartig ist, vor dem Verschrotten bewahrt und die Historie untersucht. Bis in die 90er Jahre hinein verkehrte der Stahlkoloss noch. Nun fühlt sich die Stadt als Besitzerin der Flächen und Bewahrerin der Denkmale verantwortlich.

Bürgermeister Philipp: „Die Fähre darf nicht untergehen.“ Bisher gibt es aber verschiedene Kostenschätzungen, die vor allem von Fachleuten der Malzer Werft vorgenommen worden waren und bis zu 86 000 Euro betragen könnten.

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