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Platzeck ohne Like-Button

Andreas Opermann  Foto: MOZ
Andreas Opermann Foto: MOZ © Foto: MOZ
Andreas Oppermann / 15.11.2011, 19:57 Uhr
(MOZ) Mathias Platzeck mag Facebook nicht mehr. Der Ministerpräsident hat sein Profil im weltweit erfolgreichsten sozialen Netzwerk stilllegen lassen. Der unzureichende Datenschutz missfalle ihm, hat er von seiner Staatskanzlei mitteilen lassen.

Über den mangelnden Datenschutz von Facebook kann man sich schon lange aufregen. Ilse Aigner von der CSU hat schon im vergangenen Jahr ihr Profi gesperrt. Deshalb verwundert der Zeitpunkt. Denn Platzeck legt sein Profil in dem Moment still, in dem Facebook, Google und Co. an verbesserten Datenschutzregelungen mitarbeiten. Und so wirkt der Schritt nicht überzeugend, sondern populistisch.

Ansonsten hätte er einen Kabinettsbeschluss herbeiführen können, um Schulen, Behörden und Ministerien die Einbindung des „Like-Buttons“ auf öffentlichen Webseiten zu untersagen. Oder er hätte eine Bundesratsinitiative zum besseren Datenschutz starten können. Das wäre richtige und keine virtuelle Symbol-Politik. Andreas Oppermann.

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Jörn Fries 16.11.2011 - 10:32:58

VORBILDlich, lieber MP!

Zitat: "Und so wirkt der Schritt nicht überzeugend, sondern populistisch." Lieber spät als nie! Das hatte auch Michail Gorbatschow erkannt. PS: Der Code lautet diesmal "groIIen" (l = kleines ell oder großes i???)

Frank 16.11.2011 - 08:11:55

wenn ihm die Meinungen dort nicht gefallen ...

es bleibt ihm ja noch die MOZ (Printausgabe) als treue Seele, die im Internet-Forum zu lesenden Meinungen bekommt man dort ja nicht zu Gesicht und da ist dann die Welt weiter in Ordnung.

werner mathäus 16.11.2011 - 06:31:54

Profillos

Nun, dem ohnehin "profillosen" Herrn Platzeck wird sicherlich auch manche Meinung nicht gefallen haben.

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