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Steffen Göttmann 28.11.2011 08:07 Uhr
Red. Bad Freienwalde, freienwalde-red@moz.de

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Liebe zur Natur auf Leinwand gebannt

Zollbrücke (MOZ) Ein besseres Ambiente für seine Ausstellung hätte sichHartmut Meyer kaum suchen können: Die wieder eröffnete zweistöckige Galerie der Dammmeisterei in Zollbrücke. Dort eröffnete er am Abend des 25. November im Beisein zahlreicher Gäste seine Exposition und stellte gleichzeitig den neuen Pächter Thomas Berge vor.

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Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger (SPD, r.) hält während der Ausstellungseröffnung die Laudatio auf den Künstler und ehemaligen Bauminister Hartmut Meyer.

© MOZ/Oliver Voigt

Der ehemaliger Bau- und Verkehrsminister macht seit seinem Rückzug aus der Politik als Kunstmaler und Grafiker von sich reden. Meyer bannt Architektur, Landschaft und Stimmungen mit zum Teil kraftvollen Farben auf die Leinwand. Seine Motive gewinnt er bei Streifzügen durch das Oderbruch, es finden sich aber auch die katholische Kirche seiner Heimatstadt Wriezen und eine Frankfurter Ansicht von Slubice aus gesehen.Stimmungsvolle Bilder zeigen Küstenlandschaften auf Fuerteventura.

Die Motive hält er mit der Kamera fest und nutzt einen einfachen Computerausdruck als Vorlage. Daneben beschäftigt sich Meyer mit dem menschlichen Körper und zeichnet Frauenakte. Das Handwerk musste der Wriezener nicht lernen. Die Grundlagen eignete er sich während seines Maschinenbaustudiums in den 1960er-Jahren an.

Meyers fast abstrakt anmutenden Landschaftsbilder kamen auch bei den Profis an. Der Maler und Grafiker Otto Schack aus Ackermannshof lobte die ausdrucksstarken Bilder und verriet, dass er dem Künstler gelegentlich Tipps gegeben habe. „Es ist erstaunlich, wie er losgelegt hat, ohne einen Kurs besucht zu haben, lobte Schack.

Als Laudator hatte der ehemalige Minister den aktuellen Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft Jörg Vogelsänger (SPD) gewinnen können. Neben den der beruflichen Gemeinsamkeiten, teilten sie die Liebe zur Natur und zum Oderbruch, sagte der Minister. Diese Kulturlandschaft lernte Vogelsänger beim Gurken Sammeln in Gusow kennen. Damit verknüpfe er gute Erinnerungen.Hartmut Meyer sei ein „Exot“, fügte er hinzu. Normalerweise ziehen Künstler ins Oderbruch, Meyer sei ein Künstler aus dem Oderbruch.

Der Wriezener kündigte an, nächstes Jahr mit einer professionellen Künstlerin im ehemaligen Potsdamer Waisenhaus ausstellen zu wollen. Für Nachschub sorgt Hartmut Meyer, dessen Bilder zum Verkauf stehen, im Winter. Er habe viele Fotos von Flusslandschaften und Alleen.

Mit einem galanten Themenwechsel kam er noch auf das benachbarte Dammmeisterhaus zu sprechen, das sich im Dornröschenschlaf befindet. Architekt Alexander Scholz, der Deichstube nebst Galerie rekonstruierte, habe schon Maßgenommen. „Wir werden jedoch keinen Cent Fördermittel beantragen, bevor nicht ein tragfähiges Konzept für das Haus vorliegt“, versprach Meyer dem Minister.

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