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Von der 1. bis zur 10. Klasse

Hans Still / 23.01.2017, 06:40 Uhr
Bernau (MOZ) Bis zum Anfang Februar bleibt den Schülern der künftigen siebenten Klassen Zeit, sich für eine weiterführende Schule zu entscheiden. Die Bernauer Oberschule am Rollberg wirbt mit einer sportlichen Orientierung und einem integrativen Ansatz, wie am Freitagnachmittag zu erleben war.

"Die Polytechnische Schule gibt es nicht mehr, heute heißt das nämlich Schulzentrum. Beiden Schulsystemen gleich ist der Unterricht von der ersten bis zur zehnten Klasse an einer Schule und das soziale Miteinander, das dabei entsteht", fasst Schulleiter Ulf Weltzin einen Vorteil seiner Einrichtung zusammen. Weitere folgen in seiner Aufzählung: Da wäre die sportliche Orientierung und die Kooperation mit den Basketballern von Lok Bernau, eine AG Judo oder auch die AG Schach. Die Ganztagsschule hebt er hervor, die Orientierung auf Sprachen inklusive Reisen nach England und schließlich das Musikangebot durch Alexander Polzin.

Dieser stärkt im Musikraum gerade Dustin Lang aus der 10a den Rücken. Am Mikrofon stehend, rappt der Jugendliche erstmals vor Publikum einen eigenen Song. "Auch wenn Casting-Shows sehr populär sind, ich möchte Schüler für die Freude an eigener Musik begeistern", schildert Polzin seine Sichtweise. Neben den pädagogischen Befähigungen bringt er seine jahrelangen Erfahrungen als Profimusiker ein. In der Projektwoche beispielsweise entstand eine CD mit Tracks seiner Schüler, die für fünf Euro erworben werden kann.

Zu den vielen Gästen dieses Tages zählen auch Mandy Elsholz sowie ihre Tochter Angelina aus Bernau. "Wir waren schon in Werneuchen und wollen uns nun die Rollberg-Schule ansehen", lassen beide durchklingen. Klassenstärken und die Größe der Schulräume, ja selbst die Reinheit in den Toiletten interessieren sie, bislang waren die von der Europa-Schule sehr angetan.

Ebenfalls auf der Suche nach Antworten sind Jessica und Jan Redieske aus Eiche, die für ihre große Tochter Lisa die Rollberg-Schule inspizieren. "Wir sind vor vier Jahren von Berlin nach Brandenburg gezogen. Derzeit sind wir von der Schwanebecker Schule ziemlich begeistert", fasst die Familie ihren Eindruck zusammen. Lara Müller, Schülerin der 9b, schwärmt derweil begeistert von ihrer Schule am Rollberg. "Wir lernen hier ganz entspannt, und oft wird auch mit den Lehrern gelacht." Besonders gefällt ihr das Miteinander in der Klasse und mit den Lehrern.

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