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Die Uckermark brennt

Raub der Flammen: Bei Schmiedeberg fackelten am Donnerstag ein nagelneuer Traktor und 30 Hektar Weizen ab. Bauer Kienbaum aus G³nterberg schõtzt den Schaden auf rund 100 000 Euro. Der Fahrer wollte den Brand eindõmmen.
Raub der Flammen: Bei Schmiedeberg fackelten am Donnerstag ein nagelneuer Traktor und 30 Hektar Weizen ab. Bauer Kienbaum aus G³nterberg schõtzt den Schaden auf rund 100 000 Euro. Der Fahrer wollte den Brand eindõmmen. © Foto:
mbobrowski / 01.08.2008, 07:47 Uhr
() Schwedt Mindestens 140 Feuerwehrleute waren allein am Donnerstag bei Feldbränden im gesamten Landkreis im Einsatz. Ein Risikofeldbrand in Polen ließ Rauchschwaden bis nach Schwedt wehen. In Schmiedeberg fackelten 30 Hektar Weizen und ein Traktor ab. In Hohenselchow hat ein Landwirt die Flammen selbst gelöscht. In Hetzdorf (Uckerland) rasten die Flammen über einen Hektar Stoppelfeld. Bei Gollmitz (Nordwestuckermark) brannte ebenfalls ein Stoppelfeld.

In Golm hatte am Dienstagabend bereits ein Mähdrescher auf dem Acker gebrannt. Das Feuer griff auf ein Feld über und löste einen Großalarm für die Feuerwehr aus. Fast 100 Helfer waren im Einsatz. Zwei Hektar Getreide wurden von den Flammen ergriffen. Es war schon der zweite Mähdrescher, der in dieser Saison abbrannte, nachdem am Sonnabend in Gollmitz/Kröchlendorff einer in Flammen aufging. In Milmersdorf brannte am Montagabend eine Heumiete lichterloh. Sie hatte sich selbst entzündet. 100 Strohballen verbrannten.

Die derzeitige Trockenheit führt immer wieder zu Bränden, insbesondere durch Traktoren oder Landwirtschaftsmaschinen wie Mähdrescher, bestätigt Ehrenfried Hartwig, Leiter des Landwirtschaftsamtes beim Kreis. Gerade an heißen Sommertagen komme es immer wieder vor, dass sich Stroh in der Maschine einklemmt und infolge der Rotation selbst entzündet. Die Bauern ruft er deshalb auf, Vorsorge zu treffen, um einen Brand durch Sofortmaßnahmen eindämmen zu können.

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