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Steffen Göttmann 02.09.2013 21:49 Uhr - Aktualisiert 03.09.2013 19:33 Uhr
Red. Bad Freienwalde, freienwalde-red@moz.de

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Herbstfest verzeichnet Besucherrekord

Bad Freienwalde (MOZ) Mindestens 250 Besucher haben am Sonnabend das Herbstfest des Hauses der Naturpflege besucht. Erstmals präsentierte sich der Regionalverband Oberbarnim der Gartenfreunde Bad Freienwalde, Wriezen und Umgebung mit den Gartensparten"Junges Leben" und "Dr. Schreber".

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Reiche Ernte: Gertrude Ehmke aus Berlin

© Sören Tetzlaff

Ein prall gefüllter Obstkorb mit gelben und roten Äpfeln, Pflaumen und Trauben lässt dem Beobachter das Wasser im Mund zusammenlaufen. Zucchini, Salatköpfe, Gemüse und Kürbisse zeugen von einer reichen Ernte. "Die Produkte sind alle öko, bei uns wird nicht gespritzt", versichert Reinhold Lenz, Geschäftsführer des Regionalverbandes Oberbarnim der Gartenfreunde Bad Freienwalde, Wriezen und Umgebung. Gleich am Eingang zu Kretschmanns Garten hat der Verband am Sonnabend einen überdachten Stand aufgebaut. "Ich freue mich, dass es endlich geklappt hat", sagt Sylvia Knospe, Vorsitzende des Vereins Haus der Naturpflege.

Fotostrecke

Herbstfest Haus der Naturpflege

Niedlich, weiß und wuschelig - Knut zog im Jahr 2007 die Berliner und später die ganze Republik in seinen Bann.  

Besucherrekord Herbstfest Haus der Naturpflege © / Sören Tetzlaff

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"Wir präsentieren uns mit zwei Vereinen und wollen zeigen, was wir bei uns anbauen", ergänzt Lenz. Es gebe vermehrt junge Familien, die nach einem Kleingarten fragen, berichtet Reinhold Lenz. Doch einige springen auch wieder ab, wenn sie feststellen, dass ein Garten mit viel Arbeit verbunden ist. Viele bleiben jedoch dabei, wie die Zahlen beweisen. Der Regionalverband vereint 16 Gartensparten: acht in Bad Freienwalde, sieben in Wriezen und einer in Falkenberg. "Von den 864 Gärten stehen nur 30 leer", sagt Reinhold Lenz nicht ohne Stolz. Dennoch nehme er Anfragen gerne entgegen.

Neben den Kleingärtnern präsentieren sich Künstler wie Textilgestalterin Margarete und der Maler und Autor Christian-Ulrich Baugatz, die Keramikerinnen Christel Zwolinski und Heidi Wicht, die Künstlerinnen Silvia Schwertfeger und Constance Wanke. Dass es auch bei den Imkern Nachwuchs gibt, davon konnten sich die Besucher am Stand von Heiko Franz überzeugen. Er verkauft Honig und Honigprodukte. "Wir sind der Nachwuchs, der sich interessiert", sagt Heiko Franz, der aus der Region kommt. "Denn ohne Bienen geht es nicht." Allerdings produziere er nur für den Eigenbedarf und verkaufe nur soviel, dass er die Nebenkosten deckt.

"Wir sind froh, dass das neue Buch meines Mannes vor zwei Tagen gekommen ist", sagt Margarete Baugatz. "Fühlendes Denken - denkendes Fühlen" ist der Titel des 260 Seiten zählenden Werkes, für das Christian Ulrich Baugatz nun neue Leser gewinnen möchte. Margarete Baugatz präsentiert mit handgemalten Ornamenten verzierte Tücher aus Baumwolle und Seide sowie ihre bunten Krawatten. Der Verkaufserlös sei nicht so groß. "Wir nehmen zu Ehren Kretschmanns teil", sagt Margarete Baugatz. Durch einen Film über Erna und Kurt Kretschmann kam das Ehepaar Baugatz vor vielen Jahren erstmals von Berlin nach Bad Freienwalde. Dies sei der Anlass gewesen, das Oderbruch zu entdecken. In Kerstenbruch fanden beide eine neue Heimat.

Christel Zwolinski und Heidi Wicht vom Keramikzirkel Wriezen haben extra für das Herbstfest kleine Keramikprodukte mit Eulenmotiven hergestellt. Eulenschilder auf Keramik verkaufen sie zum Preis von zwei Euro zugunsten des Hauses der Naturpflege.

Die Bad Freienwalder Textilgestalterin Marianne Thunert hat erstmals im Haus der Naturpflege eine Ausstellung eröffnet. Sie zeigt Webbilder, Seidenmalerei, Applikationen, die wegen ihrer Naturmotive gut dorthin passen. Die Ausstellung bleibt bis Oktober.

Das Openair-Konzert am Abend war wegen des Regens auf die überdachte Terrasse verlegt worden. "Das war sehr gemütlich", berichtet Kerstin Götter, Geschäftsführerin des Hauses der Naturpflege. Sie ist darüber froh, dass das Herbstfest erneut einen Besucherrekord verbucht.

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