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Mathias Hausding 13.09.2017 19:31 Uhr

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"Der Scharmützelsee soll bundesweit bekannter werden"

Bad Saarow (MOZ) Der Scharmützelsee ist bei einer Internet-Abstimmung zum beliebtesten See Deutschlands auf dem zweiten Platz gelandet. 2013 lag er sogar schon einmal auf Platz eins. Laura Beister, die Chefin des Tourismusvereins Scharmützelsee, erklärt Mathias Hausding, was die Auszeichnung bedeutet.

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Laura Beister

© MOZ

Frau Beister, herzlichen Glückwunsch zur erneut sehr guten Platzierung! Der Scharmützelsee ist wieder vor so bekannten Regionen wie der Müritz oder dem Chiemsee gelandet. Wie geht das denn?

Vielen Dank! Wir haben hier einen traumhaften See, der viele Fans hat. Sie haben uns geholfen, bei der Abstimmung zu gewinnen. Und die Mitglieder des Tourismusvereins haben natürlich auch die Urlauber zum Mitmachen aufgerufen.

Was hat der See, was andere nicht haben?

Unser Alleinstellungsmerkmal ist die Kombination aus schönen schönen Orten unter anderem mit einem Kur- und einem Erholungsort, guter Infrastruktur, super Freizeitmöglichkeiten und der Weite des Sees.

Viele denken beim Scharmützelsee zuerst an Wellness-Angebote ...

Ja, mit dem Satama-Resort und der Saarow-Therme haben wir zwei Hochkaräter. Wir haben aber auch viele Restaurants, in denen man sein Essen mit Seeblick genießen kann. Bei uns ist man nicht nur am Wasser und sonst ist nichts los - hier kann man wirklich etwas erleben. Denken Sie an die Rad- und Wanderwege, alles mit Blick auf den zwölf Kilometer langen See. Nicht zu vergessen: Räumlich ist der See geöffnet, er will sich nicht für sich behalten.

Für Top-Badegelegenheiten ist der See hingegen weniger bekannt. Täuscht der Eindruck?

Ja, das täuscht. Es ist nicht die Ostsee mit Sandstrand, wir haben natürliche Wiesen am See. Ganz zentral gibt es das Seebad Bad Saarow. Mit Sand übrigens! Dort heißt es: baden vor historischem Ambiente. Der Strand am Cecilienpark ist toll und groß. Und in Wendisch Rietz gibt es eine große Badestelle. Hinzu kommen mehr als ein Dutzend kleinere, romantische Seezugänge.

Was machen Sie marketingmäßig aus dem Erfolg bei der bundesweiten Abstimmung?

Wir bekommen von der Online-Plattform zwei Plaketten zur Verfügung gestellt, weil wir ja auch Landessieger in Brandenburg sind. Die Plaketten bauen wir überall ein - online und in unsere Printprodukte. Weil die Plattform www.seen.de ihren Sitz in den alten Bundesländern hat, erreichen wir auch dort viele Leute.

Was ist das Ziel dahinter?

Dass der Scharmützelsee deutschlandweit noch bekannter wird und die Leute neugierig werden. Ein höherer Bekanntheitsgrad bringt mehr Nachfrage. Und haben wir mehr Nachfrage, könnte sich zum Beispiel die Saison verlängern und sich die gesamte Region weiterentwickeln.

Wo sehen Sie beim Marketing noch Steigerungspotenzial?

Luft nach oben ist immer. Uns sind als Tourismusverein Grenzen gesetzt. Da geht es ums Geld. Das spielt schon eine wichtige Rolle.

Wenn Sie mehr Geld hätten - wofür würden Sie es ausgeben?

Für eine größere Kampagne zum Beispiel - online und Print. Man müsste dann ein vernünftiges Konzept stricken, mit dem alle Medien bedient werden. Zu überlegen wäre auch, ob man eine Kampagne für die ganze Region macht oder gezielt für die einzelnen Orte am See.

Tourismusregionen etwa in Bayern haben höhere Marketingbudgets. Wie wichtig ist Geld?

Wir als Verein machen das, was wir leisten können. Wenn die Region schneller bekannter werden soll, dann braucht man die entsprechenden Mittel. Der Tourismusverein setzt sich zusammen aus den Gemeinden und den Leistungsträgern, also Hotels und anderen Anbietern. Wenn wir alle mehr wollen, müssen wir an einem Strang ziehen und zum Beispiel gemeinsame Werbekampagnen entwickeln.

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