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Noch ein Sieg bis zum "Spiel des Jahres"

Träumen vom großen Pokalspiel: Teammanager Dirk Schmidt (links) und Lukas Hebling hoffen auf einen Sieg gegen Giesen und den damit verbundenen Einzug in den DVV-Pokal.
Träumen vom großen Pokalspiel: Teammanager Dirk Schmidt (links) und Lukas Hebling hoffen auf einen Sieg gegen Giesen und den damit verbundenen Einzug in den DVV-Pokal. © Foto: MZV
PRAKORA1 / 20.10.2017, 19:06 Uhr
Gransee (sz) Am 8. November will der Volleyball-Zweitligist SVLindow-Gransee sein "Spiel des Jahres" bestreiten, im DVV-Pokal gegen den Erstligisten Volleyball Bisons Bühl. Voraussetzung dafür ist ein Sieg im Duell der Regionalpokalsieger am Sonnabend gegen den Ligakontrahenten Helios Grizzlys Giesen.

"Wir wollen unbedingt gewinnen. Den Auftritt im DVV-Pokal sehen wir als großes und wichtiges Spiel für den ganzen Verein und unsere treuen Fans an", sagt Lukas Hebling. Der Diagonalspieler steht mit seinem Team im Klassement punktgleich vor den Niedersachsen, die bereits ein Spiel mehr ausgetragen haben. "Den Gegner kann ich nur schwer einschätzen. Wichtig ist, dass wir unser Bestes geben. Im Endeffekt geht es darum, dass wir abliefern, egal wer als Gegner vor uns steht." So sei auch unerheblich, dass es am Sonnabend ab 18 Uhr um Pokalehren und nicht um Punkte geht. "Ich denke, wir nehmen jedes Spiel gleich. Es gibt im Pokal keine andere Herangehensweise." Auch die Tatsache, dass die hoch gehandelten Giesener eine Woche später in der Liga erneut als Gegner warten, spiele keine Rolle. "Es sind für uns zwei Heimspiele. Und das ist unser Vorteil."

Den Einzug in den DVV-Pokal, an dem auch die Erstligisten teilnehmen, schaffte der dreifache Regionalpokalsieger Lindow-Gransee zum bislang einzigen Mal vor vier Jahren. Im November 2013 ging es gegen den damaligen Bundesliga-Tabellenführer Evivo Düren (0:3). "An dieses Spiel erinnern sich noch viele unserer treuen Fans. Nach den vielen Jahren der Abstinenz wollen wir so ein Highlight wieder in unserer Halle haben", betont Teammanager Dirk Schmidt.

Lukas Hebling war damals noch nicht dabei. Er kam 2014 nach Gransee, wurde mit dem Team ein Jahr später Meister und verabschiedete sich vor einem Jahr nach Australien. "Nun wieder da zu sein, ist einfach schön. Im Kader hat sich einiges verändert, und auch durch den neuen Trainer haben sich Sachen verändert. Es hat damals Spaß gemacht, und das ist jetzt auch so."

Den Ligaauftakt mit zwei Siegen aus drei Spielen bezeichnet Hebling als Superstart. "Der Niederlage gegen Mitteldeutschland trauere ich nicht hinterher. Sie haben ein anderes Training im Pensum. Das macht sich gerade zu Saisonbeginn bemerkbar. Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Und ich weiß, dass wir noch mehr können."

Gegen Giesen hatte es in der vergangenen Saison zwei 3:0-Siege gegeben. Die Grizzlys rechnen sich dennoch etwas aus. "Wir haben gut trainiert und wollen das am Samstag auch auf dem Spielfeld abliefern. Mit diesen Worten wird Trainer Itamar Stein, der aus dem Vollen schöpfen kann, auf der Vereinshomepage zitiert. Seine Spieler seien fit und heiß auf den Pokal. Auch sein Kapitän Hauke Wagner geht optimistisch in die Partie. "Wichtig ist, dass wir das Spiel von Beginn an annehmen und uns dann in unseren Rhythmus spielen."

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