Frankfurt (Oder) (MOZ) "Sonnentag" heißt das Tageshospiz für Kinder, das am Sonnabend eröffnet worden ist. Es ist das erste Haus dieser Art in Brandenburg. Die Eröffnung feierten mehr als 100 kleine und große Besucher mit den Organisatoren von der Björn-Schulz-Stiftung.
Guter Dinge: Martina und Normann Kublik haben sich gemeinsam mit ihren Kindern Charlotte und Paul im Hospiz umgesehen.
Das "Sonnentag"-Tageshospiz für Kinder ist in der einstigen Wöchnerinnenstation in der Heilbronner Straße eröffnet worden. Viel Sonnenschein und gute Tage wünschten die zahlreichen Festredner der Einrichtung, die als erste ihrer Art in Brandenburg und als zweites Tageshospiz für kleine Patienten in ganz Deutschland gilt. In Hamburg gibt es bereits ein solches Haus.
Den Anstoß Frankfurt hat vor drei Jahren die Kinderärztin Dr. Antje Nimtz-Talaska gegeben. Damals habe ein Gespräch in ihrer Praxis stattgefunden, erinnerte Jürgen Schulz, Mitbegründer der Björn-Schulz-Stiftung. Dank der Unterstützung zahlreicher Helfer - allen voran des Serviceclubs Kiwanis - sei nun die Eröffnung des Hospizes möglich geworden. Die Ärztin bedankte sich ihrerseits bei Schulz: "Sie haben mit Ihrer Arbeit Frankfurt (Oder) ein bisschen wärmer gemacht." Es sei Anliegen, mit dem Haus "etwas mehr Normalität" in das Leben der Familien schwerkranker Kinder zu bringen, sagte sie. Die Kinder können in dem Hospiz tageweise betreut worden. Finanziert wird der Aufenthalt durch Krankenkassen und Spenden.
Frankfurts Sozialdezernent Jens-Marcel Ullrich (SPD) hob hervor, dass mit einer solchen Hospizbetreuung die Eltern die Möglichkeit hätten, für einige Stunden Ruhe zu finden. Diese Familien müssten sich früher als andere mit dem Thema Sterben auseinandersetzen - umso wichtiger sei es, dass sie durch Hilfsangebote Kraft schöpfen könnten.Dass das möglich sein wird, bezweifelt Normann Kublik aus dem Schlaubetal nicht. Kublik ist Vater des kranken Paul und mit seiner Frau Martina und Pauls Schwester Charlotte zur Hospizeröffnung gekommen. "Wenn man weiß, welche Belastung die Pflege eines kranken Kindes mit sich bringt, ist es schon beeindruckend, das hier zu sehen", sagte der Familienvater. Kubliks hofften, bei der Eröffnungsveranstaltung auch Kontakt zu Familien in einer ähnlichen Lage zu finden. Der Austausch sei sehr wichtig, finden die Eltern.
Dazu solle auch immer Gelegenheit bestehen, kündigte Pia Heinreich an, die das Tageshospiz und das Haus Sonnenhof in Berlin leitet. Acht Plätze bietet die Einrichtung in Frankfurt. Betreut werden die Mädchen und Jungen künftig unter anderem von Kinderkrankenschwestern und einer Heilerziehungspflegerin. Dabei würden die Gäste im Kindesalter bis hin zu jungen Erwachsenen auch immer gefördert. Sie hätten teils - soweit sich das überhaupt voraussagen lässt - eine Lebenserwartung, die noch 15, 20 Jahre oder länger betragen könne und bräuchten diese Unterstützung, um möglichst gute Jahre zu verbringen. Deshalb gebe es auch Förderpläne für jeden Patienten.
Freundlich ist das Haus eingerichtet, in bunten Farben gehalten. Für die Einrichtung gab es schon am Sonnabend manche Spende, weitere Unterstützung wird gebraucht. Dabei haben Handwerker der Region schon ihre Unterstützung für das kommende Jahr angekündigt. Über die Malerinnung der Kreishandwerkerschaft soll die Fassade des Hauses gestaltet werden, wer sich beteiligen wolle, sei willkommen, sagte Falck Bell, Vizepräsident von Kiwanis.
Spendenkonto: Mittelbrandenburgische Sparkasse, Konto 3 665 000 270, BLZ 160 500 00. Kontakt unter Tel. 0335 869248070. Internet: www. bjoern-schulz-stiftung.de
Würden Die Ärzte nicht derart gute und unterhaltsame Musik machen, sie könnten ohne Probleme ihr Geld mit Stand-up-Comedy verdienen. Ein Beispiel:... mehr
Die Ärzte machten ihren Fans zum Männertag ein ganz besonderes Geschenk. Zum ersten Mal spielte die Rockband in der Frankfurter Messehalle. Die Band... mehr
Keine Probleme mit dem Gewicht hatten am Dienstag beim offiziellen Wiegen in der Frankfurter Spielbank die Hauptkämpferinnen und -kämpfer des Profi-Boxabends... mehr

Neueste Kommentare
21.05.2012 19:39:37 Bianka
Wie wär`s mit weniger Tiere ?
21.05.2012 19:38:02 Marco Habeck
die Flächen sind zu klein
21.05.2012 19:31:37 Andreas Schröder
Amtssprache
21.05.2012 19:26:56 Der Sohn
Danke den Helfern
21.05.2012 19:19:48 sabine
zu: "salonretter"