Biesenthal (rn) Die Investitionen für den Tourismus am Biesenthaler Schlossberg verzögern sich. In der jüngsten Stadtverordnetenversammlung mussten die Stadtverordneten die Neuvergabe der Planungsleistungen beschließen. Das ursprünglich beauftragte Planungsbüro hatte zwar bereits die Genehmigungsplanung eingereicht, war aber Nachforderungen der Bauaufsichtsbehörde nicht nachgekommen, heißt es zur Begründung des Beschlusses. Da nach Mitteilung des Büros der zuständige Bearbeiter längerfristig ausfalle, kündigte die Amtsverwaltung den Vertrag.
Planung neu vergeben
Das neue Büro ist aus dem Planerpool ausgewählt worden. Insgesamt gab es drei Vorschläge. Favorisiert und von der Biesenthaler Stadtverordnetenversammlung befürwortet wurde das Ingenieurbüro für Bauplanung GmbH in Eberswalde.
Insgesamt sei eine Verzögerung von drei Monaten entstanden, informierte Jana Frankenhäuser, Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit in der Amtsverwaltung Biesenthal-Barnim. In der kommenden Woche werde es die Anlaufberatung mit dem neuen Planungsbüro geben. Die Bauvorhaben am Schlossberg sollen dennoch in diesem Jahr fertig werden.
Geplant sind dort unter anderem die Sanierung des Turms und der Bau eines Eingangsgebäudes. Gefördert wird das Vorhaben mit EU-Mitteln innerhalb des Interreg-VI-A-Projektes "Ökologische Sanierung und naturtouristische Entwicklung von deutschen und polnischen Teileinzugsgebieten der Oder".
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