Seelow (MOZ) "Stark für andere" - unter diesem Leitspruch agieren 320 hauptamtliche Mitarbeiter sowie mehr als 150 Ehrenamtliche im Diakonischen Werk Oderland-Spree. Die Hilfe für Schwache stand im Mittelpunkt des Festgottesdienstes zum Jahresempfang am Sonntag in Seelow.
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Stille Akteure: Ein großes Netz ehrenamtlich tätiger Frauen und Männer sorgt dafür, dass vor allem ältere und hilfsbedürftige Menschen in der schnelllebigen Gesellschaft nicht auf der Strecke bleiben. Stellvertretend wurden einige der Helfer für ihren Ein
Ein junger Mann wurde gerade aus dem Krankenhaus entlassen. Er ist unheilbar krank. Sofort standen Mitarbeiter des ambulanten Hospizdienstes und ein Facharzt an der Seite der Familie, um Hilfe zu geben, deutlich zu machen, dass sie nicht allein sind. Martina Hickstein, Leiterin des ambulanten Hospizdienstes, nennt einen Aspekt der vielfältigen Arbeit des Diakonischen Werkes, das von Bad Freienwalde über Seelow bis nach Fürstenwalde und Königswusterhausen für die Schwächsten der Gesellschaft tätig ist.
Die hauptamtlichen Mitarbeiter würden die Erinnerung Gottes auf ihren Dienstfahrzeugen haben, schlug Diakonie-Vorstandsvorsitzender Bernd Wittchow den Bogen von der Bibel zum täglichen Auftrag der 320 hauptamtlichen Mitarbeiter um ihren Geschäftsführer Lars Dittner. "Stark für andere" ist das Leitmotiv der Diakonie.
Wittchow zitierte in seiner Predigt aus dem Alten und dem Neuen Testament. In beiden würden sich Passagen finden, die deutlich machen, dass Gott eine Schwäche für Schwache hat. Moses etwa sollte zum Herrscher Ägyptens gehen, um ihm vom Freiheitswillen der Israeliten zu berichten. Und das, obwohl er eine Sprachbehinderung hatte. Gott empfahl ihm eine Begleitung, denn er sei schließlich nicht allein. Apostel Paulus war wahrscheinlich ein Mensch, der unter epileptischen Anfällen litt. Er habe schwer damit gehadert. Damals wie heute verglichen sich die Menschen mit anderen. "Es ist ein Phänomen", so Wittchow. "Jeder will immer ein bisschen besser sein als der andere." Der Apostel flehte Petrus an, die Krankheit von ihm zu nehmen. Der habe ihm geantwortet, dass alles, was er brauche, in seiner Liebe stecke. Das sei die Botschaft. Es komme nicht darauf an, was jeder zu leisten vermag. Gottes Liebe gelte allen, insbesondere auch den Schwachen. Für sie da zu sein, diesem Auftrag habe sich das Diakonische Werk verpflichtet.
Seit 21 Jahren gibt es den Wohlfahrtsverband in Märkisch-Oderland. Mit der Übernahme des Diakonischen Werkes Fürstenwalde sicherte er, dass dort die Arbeit nahtlos weiterging. Die Mitarbeiter agieren in drei Kreisen - Märkisch-Oderland, Oder-Spree und Dahme-Spreewald. Sie sichern u.a. den Betrieb von Tagesstätten in Bad Freienwalde, Wriezen, Seelow, Letschin und Buckow, betreuen hunderte Patienten in den vier Sozialstationen. In sieben Selbsthilfegruppen finden Frauen und Männer Ansprechpartner. Dazu kommen der Jugendmigrationsdienst sowie Beratungsstellen, um zum Beispiel Sucht-, Drogen- oder und Schuldnerprobleme in den Griff zu bekommen. Auch die Arbeit in der Jugendhilfe oder die Obdachlosenbetreuung gehören zum Profil.
Traditionell wurde der Jahresempfang genutzt, um vor allem den mehr als 150 ehrenamtlich Tätigen Dank für ihren Dienst an Menschen zu sagen.
Eva-Marie Plume, Seelow: Begegnungsstätte Seelower Stadtpfarrkirche
Marlies Schmidt, Reichenow, Gabriele Heimen, Libbenichen: Hospizhelfer in der Trauergruppe Seelow-Wriezen
Günter Schwerin, Wriezen: Tagespflege Wriezen
Susanne Grieger, Wriezen: Arbeit mit Demenzkranken
Hanka Wygralla, Bad Freienwalde, Ingelore Schumacher, Bralitz: Betreuung Demenzkranker
Gerd Opitz, Altfriedland, Sigrid Strenge, Letschin: Arbeit in der Tagespflege "Haus Hanna" Letschin
Erna Hauke, Fürstenwalde: "Haus Hoffnung", Asylgruppe
Sigrid Kreuzberg, Seelow: Selbsthilfegruppe "Abstinente Alkoholiker"
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das wurde der Großtei der deutschen Autobahnen auch...
22.05.2012 13:10:07 Einer aus der Stadt
Gier ist gut. Gier ist richtig. Gier ist gesund. Auch die Gier nach einem Sta...