Rüdersdorf/Petershagen-Eggersdorf . Die Gemeinden Rüdersdorf und Petershagen-Eggersdorf der neuapostolischen Kirche fusionieren - um Geld zu sparen. Doch bevor sie das tun, gibt die Kirche erst einmal was aus. Denn wenn künftig die 180 Gläubigen dieser Gemeinde aus Rüdersdorf durch etwa 80 aus Petershagen verstärkt werden, dann wird Platz gebraucht.
Die Fassade ist fast fertig: Gerd Buley vor der neuapostolischen Kirche in R³dersdorf Foto: MOZ/Margrit H÷fer
Aus diesem Grund wird seit einigen Monaten das Kirchengebäude in der Rudolf-Breitscheid-Straße 75 in Rüdersdorf umgebaut und instandgesetzt. "Wir wollen das Haus im vierten Quartal wieder für Gottesdienste nutzen können", sagt Gemeindeleiter Gerd Buley.
Der Kirchsaal wurde um einen kleinen Anbau ergänzt, in dem sich u. a. der Mutter-Kind-Raum befinden soll. Durch eine Glasscheibe können die Mütter den Gottesdienst dann mitverfolgen, sich aber gleichzeitig auch um ihre Kinder kümmern. Dach, Fassade, Fenster, Elektro und Sanitär - alles wird komplett erneuert. Auch eine neue Bestuhlung soll den Gemeindesaal zieren. Seit Start der Bauarbeiten kommen die Mitglieder der neuapostolischen Gemeinde zu ihren Gottesdiensten sonntags 9.30 und mittwochs 19.30 Uhr in der Petershagener Kirche zusammen. Wenn die Bauarbeiten in Rüdersdorf abgeschlossen sind, wechselt die Gemeinde nicht nur komplett dahin, sondern wird auch der Religionsunterricht in einem Extra-Raum erteilt.
Und auch die Orgel aus Petershagen soll dann künftig in Rüdersdorf erklingen.
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