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Nadja Voigt 27.02.2012 13:55 Uhr
Red. Bad Freienwalde, freienwalde-red@moz.de

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Bilderreise in die Mongolei

Bad Freienwalde (MOZ) Wenn der reisende Forstmann Conrad Philipps von seiner Abenteuern erzählt, strömen die Besucher ins Haus der Naturpflege. So auch am Sonnabend, als der Weltenbummler den zweiten Teil seiner Reise in die Mongolei vorstellte. Kurzweilig wie immer nahm Philipps die Zuhörer mit auf die spannende Expedition ins Tierreich der Mongolei. Von der Hauptstadt Ulan Batar ging es über Schlammpisten, vorbei an Klöstern, Jurten und Yaks durch die Steppe zu Mönchs- und Bartgeiern. Dabei stellte Conrad Philipps seinen Zuschauern auch die 14-köpfige Expeditionsgruppe und deren wissenschaftliche Arbeitsweise vor. Denn nicht nur Geier und Adler standen im Fokus der Fachleute, sondern auch Falter und Spinnen bis hin zu Enzian und Edelweiß.

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Berichtet von Jurten und Yaks: der reisende Forstmann Conrad Philipps beim Dia-Vortrag im Haus der Naturpflege in Bad Freienwalde

© Andreas Karpe-Gora

Mit seiner erfrischenden und unterhaltsamen Art zog der Forstmann die Anwesenden vom Kindes- bis zum Rentenalter in seinen Bann und untermalte jede Geschichte und jede Anekdote mit dem passenden Dia. So auch die Zubereitung eines Fettschwanzschafes, dass zu Ehren eines Mitreisenden an dessen Geburtstags in einer alten Milchkanne, mit Kartoffeln und anderem Gemüse zwischen heißen Steinen gegart wurde.

Auch ließ er es sich nicht nehmen, die Mongoleikennerin Waltraut Fischer mit einem Fuchsfell zu bedenken. Denn wie sie berichtete, hatte sie auf einer ihrer Reisen dorthin ihr Zelt gegen ein Fuchsfell eingetauscht. Das sei ihr jedoch vom Zoll unverzüglich wieder abgenommen worden, berichtete sie. Überrascht und gerührt nahm sie nun am Sonnabend das Fuchsfell aus den Händen von Conrad Philipps entgegen.

Immer wieder griff Philipps bei seinen interessanten Ausführungen auf den Expeditionsbericht zurück und berichtete u. a. von den unterschiedlichen Arten von Springmäusen in der Wüste Gobi und wie sie untersucht und klassifiziert wurden. Doch auch das beeindruckende Naadam-Fest, dass die Kultur am deutlichsten zum Ausdruck bringende Fest der Mongolen, besuchten die Wissenschaftler. In Wort und Bild berichtete Conrad Philipps von dabei veranstalteten Pferderennen, dem Bogenschießen und dem Ringen.

Wer neugierig geworden ist und auch Steppenluft schnuppern möchte, kann dies am 6. März mit Conrad Philipps ab 19 Uhr in der Gaststätte "Zum Ferkel" in Wriezen tun.

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