Potsdam/Hamburg . In Brandenburg ist die Zahl der Jugendlichen, die nach Trinkgelagen bis zum Umfallen in den Notaufnahmen landeten, zurückgegangen. Während 2005 noch 387 Fälle von "Komasaufen" bekannt wurden, waren es 2007 nur noch 332, ergab eine Auswertung von Material des Landesamtes für Statistik Berlin- Brandenburg durch dpa-RegioData.
Im Jahr 2007 mussten von 1000 Mädchen und Jungen im Alter von 11 bis 17 Jahren - statistisch gesehen - 2,3 nach Alkoholmissbrauch in Kliniken ausnüchtern. Brandenburg liegt damit unter dem bundesweiten Durchschnitt von 2,9. Nur in Berlin (1,6) und Hamburg (1,4) war die Qute niedriger. Traurige Spitzenreiter sind Sachsen und Sachsen-Anhalt mit einem Wert von je 3,5.
Im bundesweiten Städtevergleich belegt Brandenburg an der Havel mit einem Wert von 6,6 die zweite Stelle hinter Hof (Bayern). Zu den Regionen mit einem vergleichsweise geringen Anteil von Minderjährigen, die 2007 volltrunken in eine Klinik gebracht wurden, gehört der Landkreis Prignitz (1,0).
Innerhalb von Brandenburg wurden die meisten Einlieferungen betrunkener Jugendlicher im Havelland registriert. Dort gab es vor zwei Jahren 35 Fälle je 1000 Einwohner im Alter von 11 bis 17 Jahren. In der Prignitz waren es 5 Fälle.
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