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Vermeidbare Niederlage

. Müllose Im zweiten Verbandsligaspiel mussten die Müllroser Handball-Männer ihre erste Saisonniederlage hinnehmen. Sie unterlagen in Wildau mit 24:25 (13:12).

  Sicher vom Punkt: Philipp Ermling (links; im Heimspiel gegen L³bbenau) von der HSG Schlaubetal verwandelte f³r die Gõste die beide Siebenmeter. Foto: MOZ/Gerrit Freitag ©

Es war ein gutklassiges und faires Spiel, das die Gäste nicht hätten verlieren brauchen. Diese Niederlage mussten sie sich vor allem wegen der vielen Fehler anlasten. Den besseren Start erwischten die Gastgeber, die nach einem Pfostenknaller des Müllrosers Michael Schmidt in der zweiten Minute mit 2:0 in Führung gingen. Schmidt erzielte mit drei Treffern in Folge jeweils den Ausgleich zum 3:3, 4:4 und 5:5. Zwischen der zehnten und 23. Minute hatten die Müllroser ihre spielerisch stärkste Phase.

Vor allem in der Abwehr hatte man sich nun besser auf das Wildauer Kombinationsspiel eingestellt und gestattete vor allem deren Rückraumspielern weit weniger freie Wurfmöglichkeiten. Dazu erhöhten die HSG- Akteure im Angriffsspiel das Tempo, erspielten sich wieder Lücken in der Wildauer Abwehr und setzten vor allem Daniel Heine am Kreis immer wieder mit sehenswerten Anspielen in Szene. Dazu steigerte sich auch Marco Schwadtke im Müllroser Tor. Die Schlaubetaler setzten sich in dieser Phase über die Stationen 6:5 (10.) und 9:6 (15.) auf 13:9 in der 22. Minute ab.

In den verbleibenden Minuten der ersten Halbzeit schlichen sich zunehmend Fehler im Spiel der Müllroser ein. Während ihnen in den abschließenden acht Minuten kein Treffer mehr gelang, konnten die Wildauer bis zur Halbzeit auf 12:13 verkürzen.

Ein ähnliches Spiel zeichnete sich zu Beginn der zweiten Halbzeit ab. Während bei den Müllrosern der Spielfaden völlig gerissen war, gewannen die Wildauer zunehmend an Sicherheit. Sie profitierten in erster Linie von den Fehlern der Müllroser im Spielaufbau. Diesen gelangen in den ersten zwölf Minuten der zweiten Halbzeit bei neun eigenen Angriffen ganze zwei Tore (davon ein Siebenmeter). Sechsmal kamen die Müllroser erst gar nicht zum Torwurf, weil der Ball durch Fehlabspiele, Schritt- und Fangfehler jeweils wieder bei den Gastgebern landete.

So konnten die Wildauer diese Müllroser "Geschenke" nutzen, um den Pausen-Rückstand in eine 20:16-Führung (42.) umzuwandeln. Dabei gelangen den Wildauern in Unterzahl durch Abspielfehler der Müllroser sogar drei Konter-Tore in Folge.

Dass die Führung der Wildauer in dieser Phase nicht noch höher ausfiel, hatten die Müllroser in erster Linie ihrem Torhüter Johannes Krüger zu verdanken, der in der zweiten Halbzeit für Marco Schwadtke in die Partie kam. Der Müllroser Torwart parierte insgesamt elf Würfe und dazu noch zwei Siebenmeter. Damit sorgte er dafür, dass die Müllroser ab der 42. Minute wieder zurück ins Spiel fanden und eine Aufholjagd starten konnten.

Denn genau wie bei den Müllrosern verloren nun die Wildauer ihre spielerische Linie. Binnen drei Minuten konnten die Müllroser Fehler der Wildauer nutzen, um den Rückstand bis zur 45. Minute auf ein Tor zum 21:20 zu verkürzen (23:23 in der 54. Minute).

Die Entscheidung zugunsten der Gastgeber fiel dann in den Schlussminuten, als sie nach zwei "Pfostentreffern" von Michael Schmidt und Daniel Heine im Gegenzug ihre Führung wieder auf 25:22 ausbauten. Zwar verkürzten die Müllroser durch Philipp Ermling und Matthias Gliese in der letzten Spielminute noch einmal auf 24:25, aber zum Ausgleich reichte es nicht mehr.

HSG Schlaubetal: Marco Schwadtke, Johannes Krüger (beide im Tor), Michael Schmidt 5, Friedrich Hanschel, Matthias Stalla 2, Robert Heise, Andreas Schutty 1, Paul Schmat 2, Matthias Gliese 1, Marc Eschenbach 1, Daniel Heine 6, Adrian Haase, Philipp Ermling 4/2, Robert Düring 2;

SR: Diederich/Hirthe (Eisenhüttenstadt); Zeitstrafen: HSV Wildau 7, HSG Schlaubetal 4, Siebenmeter: HSV Wildau 4/2, HSG Schlaubetal 2/2

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