. Eisenhüttenstadt Mit 400 Teilnehmern können morgen die Organisatoren des 3. Schlaubetal-Marathons rechnen. Allein für den Marathon hatten sich bis gestern 97 Männer und 13 Frauen gemeldet.
Start des Schlaubetal-Marathons: Nachdem die ersten beiden Auflagen noch auf den Sportanlagen an der Eisenh³ttenstõdter Waldstra▀e begannen und endeten, ist morgen die Inselhalle Ausgangs- und Zielort dieses Ausdauer-Wettbewerbes. Foto: J÷rn Tornow
Insgesamt 355 Anmeldungen lagen den Organisatoren des Schlaubetal-Marathon-Vereins Eisenhüttenstadt um Bianka Angolini und Kathrin Holzhey vor. Das Gros davon sind Laufinterssenten über die angebotene Marathon- und Halbmarathon-Distanz sowie über zehn Kilometer. 18 Walker beziehungsweise Nordic Walker wollen die zehn beziehungsweise 21,1 Kilometer in Angriff nehmen. Hinzu kommen die Starter für den Biene-Maja-Lauf über 400 Meter, die jedoch nicht extra erfasst werden. Nach den 289 Teilnehmern an der ersten Auflage und den 307 Startern im Vorjahr dürfte es somit beim dritten Schlaubetal-Marathon einen Teilnehmerrekord geben. Auffällig - zahlreiche Ausdauer-Athleten aus Dänemark wollen kommen.
Allerdings scheint Petrus den Organisatoren nicht gerade in die Karten zu spielen. Nach dem plötzlichen Kälteeinbruch mit Niederschlägen in dieser Woche sind viele Wege im Schlaubetal aufgeweicht und der Untergrund aufgrund des nassen Laubes rutschig geworden. Die Organisatoren empfehlen daher auf ihrer Internetseite entsprechendes Schuhwerk gerade für die längeren Distanzen. Auch am Sonnabend soll es regnerisch und kühl sein. Wahrscheinlich werden die Teilnehmer erst kurz vor Beginn wissen, ob sie mit Regenkleidung starten oder im normalen Wettkampf-Dress laufen können.
Für morgen sind nicht unbedingt neue Bestleistungen zu erwarten. Zum einen haben die Organisatoren mit der Verlegung von Start und Ziel vom Stadion an der Waldstraße zur Inselhalle und der Einbindung der Sprungschanze in die Route den ohnehin schon beachtlichen Schwierigkeitsgrad der Strecke erhöht, und zum anderen dürfte der aufgeweichte Untergrund den Teilnehmern einige Sekunden und Minuten kosten.
Ausgehend von den vorläufigen Starterlisten, hat sich die läuferische Klasse für den Halbmarathon und Marathon, der hier noch um gut einen Kilometer auf 43,5 Kilometer verlängert wurde, nicht unbedingt erhöht. Während Premieren-Sieger Klaus Goldammer (2:52:33 h) nicht gemeldet hat, ist Vorjahressieger Christian Kiele (2:54:19 h) auf dem langen Kanten wieder dabei.
Am ehesten ein Streckenrekord scheint auf der Zehn-Kilometer-Distanz möglich. Der Junioren-Weltmeister im 10 000-Meter-Bahngehen Hagen Pohle hat sich angekündigt. Der in Potsdam trainierende Beeskower hatte die ersten beiden Auflagen auf dieser Distanz gewonnen und sollte soviel an sportlicher Klasse hinzugewonnen haben, dass damit die widrigen äußeren Verhältnisse ausgeglichen werden könnten.
Völlig ohne Druck dürften natürlich die Kinder den für sie bestimmten Biene-Maja-Lauf über 400 Meter angehen. Organisator ist hier die BSG Stahl.
Freitag:
16 bis 19 Uhr: Nudelparty in der Inselhalle;
16 bis 21 Uhr: Meldebüro mit Startnummern-Ausgabe in der Inselhalle (Nachmeldungen möglich)
Sonnabend:
7 bis 9 Uhr: Startnummern-Ausgabe und Nachmeldungen in der Inselhalle;
10 Uhr: Start für alle Läufer und Walker;
10.10 Uhr: Start für alle Nordic Walker;
11.30 Uhr: Biene-Maja-Lauf;
8 bis 18 Uhr: Org.-Büro in der Inselhalle;
ab 19 Uhr: Sportlerball in der Inselhalle (für alle Teilnehmer, Freunde und Gäste)
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