Potsdam . Gesundheitsstaatssekretär Winfrid Alber hat die Brandenburger zur Impfung gegen die neue Influenza aufgerufen. Bislang weise die sogenannte Schweinegrippe einen milden Verlauf auf, sagte Alber am Freitag in Potsdam. Jedoch könne sich das in den Wintermonaten ändern. Eine Impfung sei der beste Schutz vor einer Erkrankung.
Zugleich seien Impfungen ein wichtiger Beitrag, um einer neuen Pandemiewelle entgegenzuwirken. Im Falle einer Ausbreitung des Virus bestehe die Gefahr, dass sich das Virus verändere und gefährlicher werde. Alber betonte: "Wir müssen eine zweite Erkrankungswelle befürchten. Und je mehr Erkrankungen es gibt, desto wahrscheinlicher wird eine Virusveränderung."
Brandenburg hat zunächst nach Angaben von Alber 1,5 Millionen Dosen des Impfstoffs Pandemrix bestellt. Die Auslieferung hat begonnen. Ab Montag sollen zunächst Schlüsselpersonen mit vielen Kontakten zu Menschen wie Mitarbeiter von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen sowie Polizisten und Feuerwehrleute geimpft werden. Zudem werden Risikopersonen wie chronisch Kranke oder Schwangere vorrangig geimpft. Allein die Schlüsselpersonen machen laut Alber sechs Prozent der Bevölkerung aus. In etwa drei Wochen sollen dann alle anderen Brandenburger Impfungen erhalten können.
In der Mark hatten sich bis Freitagfrüh 551 Menschen mit dem Schweinegrippe-Virus infiziert, wie Alber hinzufügte. Alle Erkrankungen hatten einen moderaten Verlauf. Die Krankheitssymptome klangen innerhalb von sieben Tagen ab.
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